Grüne/Brand im Afrikadorf: Vassilakou kritisiert Mangel an Sensibilität bei Kossina

Wiener Grüne kritisieren lapidare Erklärung des Kossina-Büros zu Schadenersatz-Forderung des Stadtamtes.

Wien (Grüne) - "Es ist nicht nur unfassbar, dass das
Stadtgartenamt die Afrikainitiative zu 12.000 Euro verdonnert, um für die Schäden von zwei Brandanschlägen aufzukommen. Sondern es ist schlichtweg ein grober Mangel an Sensibilität der Stadträtin, wenn rassistisch motivierte Brandanschläge ‚Grillunfällen' gleichgesetzt werden", kritisiert die Grüne Stadträtin Maria Vassilakou. "Nicht genug, dass das Stadtgartenamt während der Diskussion um den umstrittenen Tod des Afrikaners Cheibani W. den Vertrag mit der Kulturiniative Afrikadorf im Wiener Stadtpark kündigen wollte: die Ungeheuerlichkeiten scheinen weiter zu gehen", so Vassilakou.

Da die Initiative ohne jegliche öffentliche Subventionen finanziert wurde und nun vor dem Aus steht, fordern die Grünen die sofortige Rücknahme der Zahlungsaufforderung und rufen Bürgermeister Häupl dazu auf, dem Dorf finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen. "Es kann nicht sein, dass Opfer zum Täter gemacht werden", schließt Vassilakou.

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