Heinisch-Hosek: Wahlrecht für Jugendliche schon ab 16 Jahren!

Diskussion um Kinderwahlrecht in Deutschland nicht zielführend

Wien (SK) Als "nicht zielführend und vor allem nicht im Sinne der Kinder" bezeichnete Montag SPÖ-Jugendsprecherin Gabriele Heinisch-Hosek die derzeit laufende Wahlrechts-Diskussion in Deutschland, bei der diskutiert wird, dass Eltern pro Kind eine halbe Stimme abgeben können. Bei dieser Diskussion blieben zuviele Fragen unbeantwortet. Die SPÖ setze sich seit langem dafür ein, junge Menschen früher in die politischen Entscheidungsprozesse einzubeziehen, betonte Heinisch-Hosek gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Ein wichtiges Instrument sei dabei die Wahlaltersenkung auf 16 Jahre. ****

Die Landtagswahl im Burgenland habe eindeutig gezeigt, dass die Jugendlichen von ihrem Wahlrecht sehr wohl Gebrauch machen. Immerhin sind 80 Prozent der 16- bis 18-jährigen zur Wahl gegangen, so Heinisch-Hosek. Die SPÖ hat einen entsprechenden Antrag bereits eingebracht. Es frage sich nur, wielange es die schwarz-blaue Regierung noch verhindert, dass er auf die Tagesordnung des Verfassungsausschusses gesetzt wird, so die SPÖ-Jugendsprecherin abschließend. (Schluss) cs

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