"Wiener ArbeitnehmerInnen-Förderungs-Fond verschärft die Situation am Arbeitsmarkt"

Innsbruck (OTS) - Als Verschärfung der ohnehin für Frauen prekären Situation am Arbeitsmarkt bezeichnete die Frauenvorsitzende der KPÖ, Dr. Petra Stöckl, das Vorhaben des Wiener ArbeitnehmerInnen-Förderungs-Fond (WAFF), bestimmte Frauen- und Mädchenprojekte einzustellen. Betroffen sind davon unter anderem ein Berufsorientierungsprogramm für Mädchen aus MigrantInnenfamilien und ein Förderprogramm für Mädchen, die in technischen oder handwerklichen Berufen Fuß fassen wollen. Die beiden genannten Projekte, "radita" und "matadora" sollen mit Ende 2003 auslaufen.

Stöckl: "Offenbar sieht man Frauen und Mädchen lieber in den "traditionellen", finanziell schlecht abgesicherten Berufen wie Verkäuferin oder Friseurin. Diese chauvinistischen Maßnahmen fügen sich nahtlos in die Regierungspolitik ein, die einen "Frauen-zurück-an-den-Herd-Kurs" verfolgt, indem mit "Mogelpackungen" das Zuhausebleiben gefördert wird. Der Kinderscheck ist die andere Seite der selben altbackenen Medaille."

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Petra Stöckl, 0699/126 38 058
Web: www.kpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKP0001