ORF Oberösterreich weist SPÖ-Vorwürfe zurück

"Nicht Teil der ÖVP-Wahlkampfmaschinerie"

Linz (OTS) - ORF Landesdirektor Dr. Helmut Obermayr weist Vorwürfe von SPÖ Landesgeschäftsführer Reinhard Winterauer über die Wahlkampfberichterstattung von ORF Oberösterreich scharf zurück. Winterauer hatte heute sowohl in einer Pressekonferenz als auch in einer Aussendung seiner Partei festgestellt, der ORF Oberösterreich lasse sich als Teil der ÖVP-Wahlkampfmaschinerie einspannen.

Anlass für diese Behauptung war die Formulierung eines Redakteurs in den Frühnachrichten von "Radio Oberösterreich aktuell" um 6.45 Uhr im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Verkauf des Bundesanteiles an der voestalpine AG. Nach der Schlagzeile "Möglicher Putsch gegen Josef Pühringer" hieß es dann weiter: "SPÖ-Chef Erich Haider kündigt das Arbeitsübereinkommen mit der ÖVP für den Fall auf, dass der Verkauf der Voest hingenommen werden müsse."

Für den Gebrauch des Wortes "Putsch" hat sich der Redakteur in der unmittelbar nächsten Nachrichtensendung von Radio Oberösterreich um 7.30 Uhr entschuldigt und erklärt: "Diese Wort treffe bei einer demokratischen Wahl natürlich nicht zu."

Grundsätzlich betont ORF Landesdirektor Dr. Helmut Obermayr, selbstverständlich berichte ORF Oberösterreich über den Landtagswahlkampf korrekt und ausgewogen, weshalb er noch einmal den Vorwürf der SPÖ auf Parteinahme mit aller Deutlichkeit zurückweise.

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Cornelia Skamletz
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