Schwarze Eisenbahner protestieren! Eigentümer Staat mach eigenen Betrieb kaputt! Eisenbahner werden zu Buhmännern gemacht !

Wien (OTS) - Die Fraktion Christliche Gewerkschafter in der Gewerkschaft der Eisenbahner protestiert auf das schärfste gegen die Aussagen des Eigentümers. Weder gehen bei den ÖBB die Angestellten spazieren, noch genießen unsere EisenbahnerInnen überzogene Privilegien, sagt Kammerrat Otto Strassl. Im Gegenteil, das Personal ist auf Grund der in den Medien getätigten Aussagen von Kuckaka und Gorbach äußerst verunsichert.

Kein Chef, in welchem Betrieb auch immer, würde derartige Aussagen über sein Personal in den Raum stellen (nicht sinnvoll beschäftigt usw.). Die ÖBB Bediensteten zum Objekt einer sinnlosen Hetze zu machen ist und bleibt eine Schweinerei.

Als Ergebnis ,aktive Eisenbahner werden bereits in Ausübung ihres oftmals sehr schwierigen Dienstes von Reisenden und anderen angepöbelt und kritisiert. Spazierengehen und Lokalbesuch wird schon fast zu einer Selbstverdeidigungsübung.

Daß sich die Finanzlage des Unternehmens verschärft und man Auswege aus dieser Situation braucht, wird jeder vernünftige Gewerkschafter so sehen. Die Schuldigen an dieser Lage sitzen aber seit Jahrzehnten nicht bei der Bahn sondern in politisch wohl gepolsterten Ämtern.

Jetzt aus dicken Polstersesseln heraus den ÖBB Bediensteten Entlassung und Kündigung anzudrohen, im genauen Wissen, daß diese Vorgangsweise die Gewerkschaft provoziert, ja geradezu herausfordert erscheint mir nicht als kluge, vorrausschauende Politik, sondern als das genaue Gegenteil. Auch die Frage der Eigentümerverantwortung für seine Bediensteten ist zu stellen.

Wir als FCG Eisenbahner fordern die Regierung auf , endlich konstruktive und vernünftige Gespräche mit der Gewerkschaft der Eisenbahner und den ÖBB zu führen.

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KR. Otto Strassl Bundesvorsitzender FCG Eisenbahner
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1050 Wien
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