Lärmschutzwand "Alte Donau"

Ausbau der Lärmschutzeinrichtungen im Bereich Seestern - Dampfschiffhaufen erscheint dringlich

Wien (OTS) - Entlang der A 22/Donauuferautobahn im 22. Bezirk befindet sich im Bereich zwischen der Anschlussstelle Kaisermühlen und der Anschlussstelle Prater auf Seite der Alten Donau eine 3,5 bis 4,5 Meter hohe Sichtschutzwand aus Holz, die allerdings den zeitgemäßen Anforderungen hinsichtlich eines wirksamen Lärmschutzes nicht mehr genügt. Dazu erläutert seitens der MA 29 - Brückenbau und Grundbau, TOAR Ing. Rudolf Rinner: "Lärmschutzmessungen in der letzten Zeit haben ergeben, dass in diesem Abschnitt der Donauuferautobahn ein Ausbau der Lärmschutzmaßnahmen dringend erforderlich erscheint. Die steigende Verkehrsbelastung und nicht zuletzt auch Beschwerden der Anrainer haben zu Erstellung eines entsprechenden Lärmschutzprojekts geführt - unter Berücksichtigung gestalterischer, architektonischer Aspekte des Donaubereichs". Das in Zusammenarbeit von MA 29 - Brückenbau, als ausführender und MA 19 -Architektur und Stadtgestaltung, als gestaltender Abteilung (beide Geschäftsgruppe Stadtentwicklung und Verkehr) entstandene Projekt versucht auch, Elemente der Umgebung, die durch die Wand "ausgeblendet" werden, in die Gestaltung mit einzubeziehen.****

Dieses Einbeziehen in die Gestaltung der Lärmschutzwand wird dadurch erreicht, dass dort, wo die Sicht auf die Alte Donau verhindert wird, Wellenelemente aus Aluminium-Lochblechen auf die Wand appliziert werden, sodass die Wand gleichsam als (vertikale) Wasserfläche wirkt. Wo sich hinter der Wand Grünraum befindet, wird ein verglaster Schlitz den Sichtraum erweitern und Licht zur Straße Am Kaisermühlendamm durchlassen. Die Lärmschutzwand soll in der Längsrichtung als starkes lineares Element wirken und erhält durch eine entsprechende Farbgebung die Form eines Schiffes. Wichtige Punkte, wie etwa die Fluchttüren, werden durch Signalfarben hervorgehoben.

An zwei Punkten wird die Wand durch blaugetönte Fenster unterbrochen, um interessante Blickachsen zu ermöglichen, wie zum Beispiel auf die Hochhäuser der Donauplatte. Die Rückseite der bestehenden Lärmschutzwand ist mit üppigem Grün bewachsen, das beim Umbau prinzipiell erhalten bleibt und wo notwendig, erneuert wird. Auf der Rückwandseite zur Alten Donau werden hauptsächlich grüne und transparente Flächen zu sehen sein. Die neue Lärmschutzwand wird (alle Zahlen gerundet) 1.100 Meter lang und bis zu 6 Meter hoch sein, was eine Fläche von 6.000 Quadratmetern ergibt. Gebaut wird sie in den Monaten September bis Dezember 2003 (in der rk wird über den genauen Baubeginn noch informiert), die Kosten wurden mit rund 1,5 Millionen Euro (rund 20,5 Millionen Schilling) veranschlagt.

Allgemeine Informationen:

o MA 29 - Wiener Brückenbau und Grundbau:
http://www.wien.gv.at/ma29/

rk-Fotoservice: http://www.wien.gv.at/ma53/rkfoto/
(in Kürze verfügbar)
(Schluss) pz

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Peter Ziwny
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