Sportstaatssekretär Schweitzer: Sportstättenbau künftig nur noch mit Nachnutzungskonzept

Wien (OTS) - Staatssekretär Schweitzer kündigt an, künftig den Bau bzw. Ausbau von Sportstätten nur mehr dann fördern zu wollen, wenn entsprechende mehrjährige Nachnutzungskonzepte von den Betreibern vorgelegt werden.

"Es darf nicht sein, dass Milliarden in den Bau von Sportstätten fließen, um dann weitere Veranstaltungen, die im Zuge einer Finanzierungszusage fixiert wurden, abzusagen", so Schweitzer in Anspielung auf die Absage des Weltcuprennens in St. Anton.

Sportstätten würden von Bundesseite in erster Linie für die Ausübung des Sports gefördert und dürften nicht ausschließlich als umsatzstärkende Maßnahme für Zeiten schwacher Auslastung in der Tourismusbranche missverstanden werden, erklärte der Staatsekretär.

"Österreich ist die Ski-Nation Nr. 1 und das älteste Skirennen der Welt abzugeben, wäre sicherlich das völlig falsche Signal", so Schweitzer.

In Hinblick auf den Stadienbau bzw. -ausbau für die Fußball-Europameisterschaft 2008 werde er jedenfalls Nachnutzungskonzepte, die auch der regionalen Wirtschaft zugute kommen, einfordern. Ein derartiges Projekt für den Neubau des Fußballstadions bzw. den Bau einer multifunktionellen Anlage in Klagenfurt habe er bereits initiiert, so der Staatssekretär.

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