Karas: Studie der Gesellschaft für Europapolitik bestätigt Informationsdefizit

Europaweite Informationskampagne über künftige Verfassung notwendig

Wien, 7. August 2003 (ÖVP-PK) Als "wenig überraschend, aber besorgniserregend" bezeichnete der österreichische EU-Abgeordnete Mag. Othmar Karas heute, Donnerstag, die von der Gesellschaft für Europapolitik präsentierten Ergebnisse zum Informationsstand der Österreicher über die neue EU-Verfassung. Karas sieht dieses Ergebnis als Auftrag an die verantwortlichen Politiker und als Unterstützung für seine Forderung nach einer europaweiten Informationskampagne über die Europäische Verfassung. "Die europäische Integration wird keinen Erfolg haben, wenn mehr als die Hälfte der Bevölkerung keine Ahnung von der neuen Verfassung und den Entscheidungsabläufen der EU hat", so Karas. ****

Eine europaweite Informationskampagne muss das Ziel haben, die Bürger Europas zu Beteiligten des Integrationsprozesses zu machen. "Information schafft Bewusstsein", so Karas, "und wir brauchen ein starkes Europabewusstsein, um die notwendigen Integrationsschritte mit der breiten Unterstützung der Bevölkerung setzen zu können." Nur wer informiert sei, identifiziere sich auch mit den gemeinsamen Zielen. Deshalb müsse eine solche Informationsoffensive in eine europaweiten Volksbefragung münden, die parallel zur Wahl zu Europäischen Parlament in allen Mitgliedsländern abgehalten wird.

"Wenn es uns nicht gelingt der Mehrzahl der Bevölkerung zu erklären, wie das 'Europa der 25' funktionieren wird, wird es weiterhin möglich sein, Innenpolitik gegen Europapolitik auszuspielen, statt endlich anzuerkennen, dass Europapolitik längst Innenpolitik ist", so Karas abschließend.

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