Gunzer fordert Rückgabe "falscher" ShopIn-Subventionen

Statt an Kärntner Händler ging Geld an Firma von Funktionär Teller=

Klagenfurt.-(OTS - "Solche Dinge können nur passieren, wenn die Vertreter einer Partei unter sich sind und es keine Kontrolle gibt", sieht der Fraktionssprecher des Ringes Freiheitlicher Wirtschaftstreibender Vizepräsident Albert Gunzer in den Vorkommnissen rund um die ShopIn Card Gesellschaft ein Sittenbild der "schwarzen" Kärntner Wirtschaftskammer. Es sei unhaltbar, dass ein Projekt mit Millionen Schilling der vielen kleinen Kärntner Händler schuldenfrei gemacht wird und sich dann der leitende Funktionär Dieter Teller dieses Projekt durch eine Treuhandkonstruktion privat mit einer Firma mehrheitlich aneignet.

Gunzer vermutet, dass die rechtlichen Konsequenzen dieser "dubiosen Vorgangsweise" noch weiter gehen werden als bisher angenommen. "Es haben ja sowohl die Kammer als auch der Wirtschaftsförderungsfonds Subventionen für die ShopIn Card gewährt, weil sie glaubten, das Geld komme den Kärntner Händlern zugute. Im Handelsregister steht ja als alleiniger Gesellschafter der Handelsclub. Dass die Privatperson Teller die Mehrheit besitzt, scheint offiziell nicht auf. Diese Verschleierung wird wohl nicht zufällig sein. Hätten die Geldgeber gewusst, dass diese Mittel nicht dem Handelsclub als Verein aller Kärntner Händler zugute komme, sondern einer Privatperson, hätten sie die Subventionen nicht genehmigt. Gunzer fordert daher Teller bzw. seine Firma "Ircher KG" auf, die Geschäftsanteile an der ShopIn Card GesmbH raschestmöglich an den Handelsclub zurück zu geben oder aber alle Subventionen der Kammer und des KWF umgehend zurückzahlen.
Weiters verlangt er vom Obmann des Handelsclubs Werner Jörgl die Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung.
"Dort soll er den Mitgliedern Rede und Antwort stehen, warum er eine Gesellschaft, welche mit Millionen der Mitglieder entschuldet wurde, zum Billigpreis mehrheitlich seinem Freund Parteifreund Teller abgetreten hat. Er hat im Namen der ahnungslosen Mitglieder diesen nachteiligen Treuhandvertrag geschlossen und sich dabei gleichzeitig verpflichtet, den Mitgliedern nichts darüber zu berichten," kritisiert Gunzer. Er weist abschließend darauf hin, dass er sich auf eine allfällige Klage von Teller und Co. freuen würde. "ich gehe davon aus, dass sie sich nicht trauen werden, aber es wäre ein ideale Möglichkeit, die skandalösen Vorgänge aufzuarbeiten."

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