Hubschrauberlandeplatz St. Pölten muss sichergestellt sein! Sobotka: "Skandalöse Vorgehensweise der Stadt St. Pölten!"

St. Pölten (NÖI) - Nun schlägt die Stadt St. Pölten ein neues skandalöses Kapitel in der Führung des NÖ Schwerpunktkrankenhauses auf. Nicht nur die finanzielle Situation des Krankenhauses liegt im Argen, sondern auch die wichtigsten Sicherheitsbestimmungen werden vernachlässigt. Die Situation rund um die Sicherheit der anfliegenden Rettungshubschrauber ist so Landesrat Wolfgang Sobotka schnellstens zum Wohle der Patienten zu bereinigen.****

"Die Vorgehensweise der St. Pöltner Stadtverwaltung ist skandalös. Fahrlässig wird die Sicherheit der Piloten und der Patienten aufs Spiel gesetzt. Es kann doch beim grössten Spital Niederösterreichs nicht an 40.000€ scheitern. Wie groß muss die Finanzmisere der Stadt sein wenn nicht einmal dieser kleine Betrag aufgebracht werden kann", so Sobotka in einer ersten Stellungnahme erbosst.

Das Land Niederösterreich investiert Millionen Euro in den Ausbau seiner Hubschrauberlandeplätze. 6 modernste Landeplätze stehen in Wr. Neustadt, Hollabrunn, Horn, Zwettl, Amstetten und Baden zur Verfügung. Weitere sind derzeit in Mistelbach und Waidhofen in Bau und Planung. Einzig die Landeshauptstadt St. Pölten ist nicht in der Lage den Betrieb des Hubschrauberlandesplatzes sicher zu gewährleisten.

"Es kann nicht sein das aufgrund der Unfähigkeit die Finanzen der Stadt in den Griff zu bekommen, die Sicherheit der Patienten und der Hubschrauberbesatzungen aufs Spiel gesetzte werden", so Sobotka weiter," ich fordere die Krankenhausverantwortlichen, allen voran Bgm. Willi Gruber auf die Situation so schnell wie möglich zu bereinigen. Wir leben nicht in einer Bananenrepublik, in der Rettungshubschrauber auf nicht genehmigten Landeplätzen landen müssen und Schornsteine nicht gesichert sind."

"Als Baubehörde ist einzig der St. Pöltener Magistrat zuständig diese Situation zu bereinigen. Jahrelang wurde weggeschaut und nichts unternommen. Muss erst ein Unfall passieren um die St. Pöltner Stadtregierung zum Handeln zu bewegen. Der ÖAMTC hat grundrichtig gehandelt, denn Sicherheit geht vor", so Sobotka verärgert.

"Das Land Niederösterreich wird diesen Zustand nicht weiter akzeptieren. Das Krankenhaus St. Pölten ist das Schwerpunktkrankenhaus in Niederösterreich. Es ist einfach lächerlich das jedes kleine Spital angeflogen werden kann nur das Landesschwerpunkthaus nicht. Wo versickern die Millionen Euro die das Land jedes Jahr zum Betrieb des Krankenhauses zuschiesst? Wenn das so weitergeht muss sich das Land weitere Schritte überlegen", so Sobotka abschliessend.

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Christian Rädler
Pressesprecher LR Sobotka
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