Landauer: Hitzeferien - Bartenstein bleibt säumig, Wien soll einspringen!

Schwerstarbeit am Bau bei Rekordhitze völlig unzumutbar!

Wien, 2003-08-07 (fpd - ) Es ist enttäuschend, daß der zuständige Bundesminister Bartenstein auch vor dem Hintergrund der Rekordhitze und der evidenten Klimaveränderung säumig bleibt, zumindest für Schwerstarbeiter am Bau oder Asphaltierer zu Spitzentemperaturwerten Hitzeferien per Verordnung zu ermöglichen. Diese Menschen würden zur Zeit nicht nur einer enormen physischen und psychischen Belastung, sondern durch die hohen Ozonwerte auch gesundheitlichen Gefährdungen ausgesetzt. Dies stellte heute die freiheitliche Wiener Stadträtin Karin Landauer fest. ****

Die Gemeinde Wien bzw. der Bürgermeister sei nun aufgerufen, diesen Mißstand so weit wie möglich zu kompensieren. Für sie, Landauer, wäre denkbar, zu überprüfen, inwieweit Wien über die Vergabemodalitäten sozial- und gesundheitspolitisch einschreiten kann, solche Firmen zu bevorzugen, die ihren Schwerarbeitern am Bau ab einer bestimmten Temperaturhöhe eine Pause bzw. stundenweise Hitzeferien ermöglicht. "Aus den kühlen Gemäuern des Rateshauses oder einen Ministeriums ist es mit Sicherheit einfach, dieses Anliegen auf die lange Bank zu schieben. Im Interesse der betroffenen Schwerstarbeiter ist aber dringender Handlungsbedarf gegeben. Ob nun Bartenstein endlich aktiv wird oder die Gemeinde Wien aus ihren Beteuerungen endlich Taten erwachsen läßt, bleibt zweitrangig. Wichtig ist, daß für die Betroffenen endlich eine gesundheitspolitisch akzeptable Lösung erreicht wird", so Landauer abschließend. (Schluß) HV

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