Parnigoni: Streichen von Streifendiensten ist Bankrotterklärung des Innenministers

Weniger Personal bedeutet weniger Sicherheit

Wien (SK) "Dass sich Innenminister Strasser ausschließlich um die schwarze Einfärbung der Führungsebene gekümmert hat und gleichzeitig den gesamten Apparat der Inneren Sicherheit budgetär und personell aushungern ließ, rächt sich jetzt bitter", sagte SPÖ-Sicherheitssprecher Rudolf Parnigoni zu den Ankündigungen des Innenministeriums, bei den Überstunden künftig noch mehr als bisher sparen zu müssen. "Das bedeutet weniger Exekutivbeamte auf den Straßen, was einer Bankrotterklärung des Innenministers gleichkommt", so Parnigoni am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Strasser habe in den letzten drei Jahren 1.700 Planposten gestrichen, die Ausbildung zurückgeschraubt und bei der technischen Ausrüstung der Exekutive gespart. In Anbetracht der erst kürzlich veröffentlichten Kriminalstatistik - mit einem Anstieg der strafbaren Handlungen um 13 Prozent in nur einem Jahr bei gleichzeitigem Rückgang der Aufklärungsquote - sei das "sehr Besorgnis erregend". Parnigoni fordert ein rasches Umdenken: "Strasser muss endlich einsehen, dass mit weniger Personal nicht mehr Sicherheit erreicht werden kann." (Schluss) se

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