SPÖ-Bauern fordern Schutz der Kärntner Bauern vor Quotenverfall

Situation für die Landwirtschaft schwierig, Hitze verschärft die Lage der Kärntner Bauern

Klagenfurt (SP-KTN) - Die konstante Hitze macht auch der Landwirtschaft schwer zu schaffen. Die schwierige Situation der Kärntner Bauern wird durch die anhaltende Hitze noch verschärft. Die Bauern klagen nun zunehmend über Futtermangel. "Einige Bauern sind sogar gezwungen Mutterkühe zu verkaufen, das bedeutet aber, dass sie bei der Quotenrechnung im nächsten Jahr mit starken finanziellen Einbussen rechnen müssten", kritisiert der Landessprecher der SPÖ-Bauern in Kärnten, Hans Thaler und fordert die AMA auf, Vorsorge zu treffen, dass es zu keinem Quotenverfall für die Kärntner Bauern kommt.

Thaler übt scharfe Kritik an LR Wurmitzer und auch an der Agrarpolitik der schwarz-blauen Regierung. Die Kärntner SPÖ-Bauern plädieren für eine "konsumorientierte, sozial nachhaltige und umweltgerechte Agrarpolitik. "Immer noch kassieren 20 Prozent der Bauern 80 Prozent der Förderungen", meinte der Landessprecher der SPÖ-Bauern in Kärnten und forderte ein Umdenken in der EU-Förderpolitik: "Die Arbeitskraft muss gefördert werden, nicht die Produktion", so Thaler. (Schluss)

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