Rudolph: Kein Alkohol unter 16 - Verkaufsverbot an Jugendliche gefordert

Wien, 2003-08-07 (fpd) - Im Wiener Jugendschutzgesetz ist Jugendlichen unter 16 lediglich der öffentliche Konsum von Alkohol und Zigaretten verboten. Weiterhin erlaubt ist es den Jugendlichen unter 16 in Wien Alkohol und Zigaretten zu kaufen - sei es für den Eigengebrauch oder weil sie von den Eltern in die Trafik oder "zum Wirt ums Eck" geschickt werden. Damit muß Schluß sein, fordert FPÖ-Landtagsabgeordneter Herbert Rudolph. Sogar sozialistischen Politikern in Oberösterreich dämmert es mittlerweile, welches Gefährdungspotential mit der freien Verfügbarkeit von Alkohol und Nikotin verbunden ist. Alleine in Wien ist sozialistische Sozialstadträtin Laska die Schutzmantelmadonna für jugendliche Alkohol- und Nikotinkäufer. ****

Seien es die Wiener Gesundheitsberichte, die wiederkehrenden Veröffentlichungen des Anton Proksch Institutes in Kalksburg oder zuletzt eine Studie der NÖ Ärztekammer - alle Untersuchungen kommen zu der selben Schlussfolgerung: je früher Kinder und Jugendliche vor allem mit Alkohol in Berührung kommen und je leichter er beziehbar ist umso größer ist die Gefahr in die Sucht abzugleiten. Die spektakuläre Selbsttötung eines Jugendlichen und der misslungene Selbsttötungsversuch dessen Freundes - beide unter schwerer Alkoholeinwirkung - sollte auch die hartgesottenen Verfechter des unbeschränkten Alkohol und Nikotinverkaufes an Jugendliche zum Nachdenken bewegen.

Es sei daher, so Rudolph, dringend notwendig das Wiener Jugendschutzgesetz zu novellieren und den Verkauf von Alkohol und Nikotin an Jugendliche unter 16 zu verbieten. Laska hat dies zwar schon öffentlich angekündigt aber - kaum weiter überraschend - nicht in die konkrete Tat umgesetzt, schloß Rudolph. (Schluß) HV

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