Motz: Infrastrukturanleihe und PPP-Modelle zur raschen Behebung von Mißständen !

NÖ Verkehrsinfrastruktur noch nicht für die EU-Erweiterung gerüstet. Neue Finanzierungsmodelle können Abhilfe schaffen.

St. Pölten (SPI) - "Schon seit Jahren drängt die SPÖ Niederösterreich auf eine Verkehrsanleihe zur Finanzierung des dringend nötigen Ausbaus der niederösterreichischen Verkehrsinfrastruktur. Nun brachte auch die Industriellenvereinigung den Vorschlag in die öffentliche Diskussion ein, mit einer Infrastrukturanleihe die fehlenden Mittel der öffentlichen Hand zu kompensieren. Das wäre ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung," befürwortet der Europasprecher der SPÖ-NÖ LAbg. Mag. Wolfgang Motz die Vorschläge der Industriellenvereinigung.****

Die IV - Präsidenten von Wien, Niederösterreich und dem Burgenland verwiesen diesbezüglich auf die dringende Notwendigkeit des Ausbaus, da auf manchen Strecken der Zusammenbruch drohe. Der Präsident der NÖ Industrie, Wolfgang Frank, bezeichnete die Qualität der Verkehrsflüsse auf den großen Nah- und Fernverkehrsrouten als unzumutbar. Der Vorschlag der IV sieht daher die Beschreitung neuer Wege bei der Finanzierung vor, wie die Schaffung einer Infrastrukturanleihe oder auch das Forcieren von gemischt öffentlichen und privaten Finanzierungen.

"Verkehrsanleihe und PPP - Modelle sind Möglichkeiten, die wir schon seit langem vorgeschlagen haben. Ich sehe darin keinen Tabubruch, sondern eine Möglichkeit, die Wirtschaftsregion Niederösterreich zu stärken. Immerhin geht es ja nicht nur um die Verbesserung der Verkehrssituation, sondern auch um Niederösterreich als Wirtschaftsstandort. Wenn wir von der EU-Erweiterung wirklich profitieren wollen, müssen wir rechtzeitig notwendige und innovative Maßnahmen setzten," so Motz abschließend.
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