LH Sausgruber: Durch Trockenheit erhöhte Waldbrandgefahr!

Keine Feuer im Wald oder in Waldnähe

Bregenz (VLK) – Durch die anhaltende Trockenheit steigt die Gefahr von Waldbränden. Darauf verweist Landeshauptmann
Herbert Sausgruber und appelliert deshalb in Zusammenarbeit
mit der Landeswarnzentrale, dem Landesfeuerwehrverband und
der Landesforstabteilung an Einheimische und Gäste wichtige Sicherheitsregeln zu beachten. ****

Trotz der außergewöhnlichen Trockenheit blieb Vorarlberg -abgesehen von einigen Einzelfeuern – bisher von einer Waldbrandkatastrophe verschont. Damit das auch so bleibt, appellieren die Landesverantwortlichen an Einheimische und
Gäste einige wichtige Verhaltensregeln zu beachten:

  • Kein Feuer im Wald und in Waldnähe
  • Kein Feuer in Schilf- und Uferzonen
  • Keine brennende oder glimmende Gegenstände (Zündhölzer, Zigaretten usw.) wegwerfen
  • Keine Flaschen wegwerfen - sie können durch den Brennglaseffekt zum Ausbruch eines Brandes führen
  • Vorsicht beim Abstellen von Fahrzeugen - die heiße Auspuffanlage (Katalysator) kann zur Zündquelle werden

Bei Verdacht bitte sofort unter Telefon 122 alarmieren

Neben Blitzschlag ist vor allem Funkenflug entlang der Eisenbahnlinien sehr oft Auslöser von Waldbränden. Dabei
können Katastrophen nur verhindert werden, wenn die
Hilfskräfte rasch zum Einsatz kommen. LH Sausgruber: "Deshalb
bitte bei Rauchentwicklung oder Verdacht von Feuer sofort
einen Notruf unter 122 absetzen." Diese Notrufnummer
funktioniert von jedem Fernsprecher oder Mobiltelefon ohne
weitere Vorwahl.

Feuerwehren gut gerüstet

Die mittelfristigen Wetterprognosen deuten darauf hin,
dass die heiße und trockene Witterung weiterhin anhalten
wird. Neben der akuten Waldbrandgefahr kann auch die Löschwasserversorgung zum Problem werden. "Die Feuerwehren
des Landes sind gut ausgerüstet und gut ausgebildet. Im
Ernstfall sind sie rund um die Uhr jederzeit sofort
verfügbar. "Je früher ein Brand entdeckt und über Notruf 122 gemeldet wird umso schneller kann der Brand bekämpft werden",
sagt Landesfeuerwehrinspektor Ulrich Welte und bittet im
selben Zuge die Bevölkerung um Unterstützung.
(pam/tm,nvl)

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