Bucher: Setze mich für Vorziehen der 2.Etappe der Steuerreform ein

Wien (fpd) - "Ich werde mich für das Vorziehen der 2. Etappe der Steuerreform zum ehest möglichen Zeitpunkt einsetzten." Das hat der Kärntner FPÖ-Nationalratsabgeordnete Josef Bucher heute eindeutig klargestellt. Auch was den Zeitpunkt betrifft, gibt es schon einen Richtwert: "Wenn man den Wirtschaftsforschern Glauben schenken kann, könnte dies bereits Mitte kommenden Jahres der Fall sein".

"Es ist entscheidend für unser Land, dass wir zeitgleich mit der Konjunkturwende die Steuerreform als Turbo zum Einsatz bringen und damit eine Dynamisierung des Wirtschaftsaufschwungs erzielen", so Bucher. Die Absenkung der Lohn- und Einkommenssteuer im unteren und mittleren Bereich ist für ihn ebenso eine unabdingbare Notwendigkeit, wie die Wiedereinführung eines Investitionsfreibetrages, verbunden mit einer Anpassung des Abschreibungszeitraums auf die realistische Nutzungsdauer auf Anschaffungen und Investitionen. Bucher: "Ich trete dafür ein, dass wir umgehend Verhandlungen mit der ÖVP aufnehmen, um die Umsetzung einer strukturellen Steuerreform zu erarbeiten, die diesen Namen auch wirklich verdient. Die Herabsetzung des KÖST Satzes von 34 auf 31% ist für die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs wichtig, aber noch keine Steuerreform."

Was die Auswirkungen auf das Budget 2004 betrifft, sieht Bucher die zeitliche Wirkung der gesetzten Maßnahmen ganz klar und realistisch: "Ein Grossteil der von der FPÖ geforderten steuerlichen Absenkung, wie etwa bei der Körperschafts- und Einkommenssteuer, wird ohnehin erst im Budget 2005 schlagend, da für 2004 ja noch die heurigen Einkünfte als Bemessungsgrundlage herangezogen werden.

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