Ackerl: Öffentliche schwarzblaue ÖBB-Demontage auf Kosten der Mitarbeiter und des Unternehmensansehens

Kukacka und Co. als schlechteste Eigentümervertreter aller Zeiten

Linz (OTS) - "Den wohl miserabelsten Eigentümervertreter aller Zeiten" geben derzeit Kukacka und Co. in Sachen ÖBB ab. Über die nicht vorhandene Sozial-Kompetenz auch der oberösterreichischen VP-Vertreter in der Bundesregierung - Stichwort Pensionsraub -herrschte ohnehin kein Zweifel mehr. Mit dem geplanten Verkauf des lukrativen ÖIAG-Anteils der VOEST und der ÖBB-Konkursdrohung wird nun auch das Fehlen jeglicher wirtschaftlicher Kompetenz mehr als deutlich.

"In welchem Ausmaß der oberösterreichische VP-Staatssekretär und sein FP-Minister das Image und den öffentlichen Kredit der ÖBB verspielen, ist im negativen Sinn einzigartig," kritisiert SP-Landesrat Ackerl. Außer mit seiner peinlichen "Keilertätigkeit" für das Volksblatt und seinem konzeptlosen "Kleinkrieg" gegen die ÖBB konnte sich der oberösterreichische VP-Staatssekretär ohnehin noch nicht in Szene setzen. Statt für die ÖBB gemeinsam mit dem Management zukunftsweisende kreative Konzepte zu entwickeln, drohen Kukacka und Gorbach mit der Kündigung tausender MitarbeiterInnen oder dem Unternehmenskonkurs. Und dies vor dem Hintergrund von sechs Millionen geleisteten Überstunden durch die MitarbeiterInnen der ÖBB und der kommenden Herausforderung der EU-Erweiterung.

Eine beachtliche Schräglage weist die "politische Optik" auch bei den angekündigten Frühpensionierungen auf. Kurz nachdem die schwarzblaue Bundesregierung mit der größten "Pensionskürzungsaktion aller Zeiten" auch das Regelpensionsalter überfallsartig auf 65 Jahre hinaufgesetzt hatte, will sie angeblich ÖBB-Bedienstete mit 37 Jahren in Pension schicken. Wie bereits bei der vieldiskutierten Aktion, mit der die Bundesregierung Beamte mit 55 pensionierte, geht die Bundesregierung einmal mehr entgegen ihren eigenen Vorgaben mit dem "schlechtesten Beispiel" voran. Für die betroffenen MitarbeiterInnen bedeuten die "zwangsweisen" Frühpensionierungen eine menschliche Tragödie schlechthin. Menschlichkeit spiele in den Planungen der schwarzblauen Bundesregierung aber ohnehin schon länger keine Rolle.

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