Erich Haider in NEWS: "Rot-Blau-Grün als Rute im VP-Fenster."

Nach Oberösterreich-Wahl plant SP-Chef Erich Haider "kein Arbeitsübereinkommen mit der ÖVP, wenn darin Voest-Privatisierung hingenommen wird."

Wien (OTS) - In der Donnerstag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS erklärt der oberösterreichische SP-Chef Erich Haider, dass "die ÖVP wissen muss, dass es mit uns kein Arbeitsübereinkommen gibt, in dem wir den Verkauf der Voest hinnehmen. Dann soll Landeshauptmann Pühringer wie Schüssel in Wien ein schwarz-blaues Experiment wagen. Wie diese ausgehen, ist ohnehin bekannt."

Die SPÖ sei ein "verlässlicher Partner". Über die Alternative -ohne Arbeitsübereinkommen würde die SPÖ auch bei der Wahl des Landeshauptmanns im Landtag nicht für Pühringer stimmen müssen - aus der jüngsten rot-blau-grünen Sachkoalition gegen den Voest-Verkauf auf Landesebene auch eine Landeshauptmann-Mehrheit im Landtag herzustellen, "spekuliere ich derzeit noch nicht. Es könnte ja sein, dass Pühringer sich ein einziges Mal gegen Kanzler Schüssel durchsetzt und die Chance zur Verhinderung des Voest-Verkaufs nützt." Der Linzer Bischof Maximilian Aichern habe der ÖVP längst erklärt, "dass Neoliberalismus kein Weg und die Voest keine Ware wie alle anderen" sei. Haider: "Wenn das die ÖVP nicht versteht, werden es ihr die Wähler erklären. Jedenfalls steht die Landtagsmehrheit gegen den Voest-Verkauf als Rute im Fenster Pühringers. Er muss wissen, dass Oberösterreich nicht Alleineigentum der ÖVP ist."

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