SPÖ-Kärnten fordert Entschädigung für ehrenamtliche Tätigkeiten

Trunk: Es ist nicht einzusehen, dass Mitarbeiter der Freiwilligen Feuerwehren, des Roten Kreuzes usw. ihren Urlaub opfern müssen um zu Retten

Klagenfurt (SP-KTN) - Angesichts der anhaltenden Hitzewelle in Europa werden täglich mehr Einsätze der Freiwilligen Feuerwehren, des Roten Kreuzes und anderer Helfer nötig. Ehrenamtliche Helfer müssen aber für den Dienst an der Allgemeinheit meist in der Firma Urlaub nehmen. Die SPÖ-Kärnten fordert daher, dass diese ehrenamtlichen Helfer künftig einen normalen Arbeitstag angerechnet bekommen. Durch Steuervergünstigungen oder eine Refundierung sollen die Firmen das Geld für den Dienstnehmer zurückbekommen, zuständig dafür ist Finanzminister Grasser.

"Es ist zuwenig, wenn die vielen, engagierten Alltagsengel in Ansprachen lobend erwähnt werden, es ist an der Zeit den Einsatz auch wirtschaftlich zu würdigen, Finanzminister Grasser hat hier Handlungsbedarf", stellte NRAbg. Melitta Trunk am Mittwoch fest. Es sei Aufgabe der Regierung zu gewährleisten, dass die betroffenen Personen die volle Arbeitszeit vergütet bekommen, das sei aber nur möglich, wenn es entsprechende Steuervorteile für die Unternehmen oder Refundierungen gäbe, so die Kärntner Abgeordnete. "In Zeiten, in denen die ehrenamtlichen Helfer in immer größerem Ausmaße für die MitbürgerInnen einspringen müssen, ist es an der Zeit, dies auch gesellschaftlich und finanziell entsprechend zu würdigen", schloss Trunk. (Schluss)

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