Ambulanzgebühr: Silhavy sieht SPÖ-Linie bestätigt und spricht von "später Einsicht" der Regierung

"Unrühmliches Kapitel der schwarz-blauen Gesundheitspolitik"

Wien (SK) SPÖ-Sozialsprecherin Heidrun Silhavy wertet die Ankündigung von Gesundheitsministerin Rauch-Kallat, auf die Nachforderungen aus Zeiten der Wirksamkeit der Ambulanzgebühr zu verzichten, als "späte Einsicht". Silhavy sieht die SPÖ-Kritik an der Ambulanzgebühr bestätigt: "Wir haben immer gesagt, dass die Ambulanzgebühr durch den hohen Verwaltungsaufwand mehr kostet als sie bringt - ganz abgesehen davon, dass sie unsozial war und keinerlei Lenkungseffekt erzielt werden konnte." ****

Mit dem Ende der Ambulanzgebühr sei ein "unrühmliches Kapitel in der schwarz-blauen Gesundheitspolitik zugeschlagen" worden. Silhavy erinnerte an das "ewige Herumdoktern an der Fehlkonstruktion Ambulanzgebühr" und die Uneinsichtigkeit der Regierung, obwohl sämtliche Experten und Erhebungen die Sinnlosigkeit der Ambulanzgebühr bestätigten. "Wäre die Regierung früher zur Einsicht gekommen, hätte man den Patienten diese Schikane und unnötige Belastungen erspart", so Silhavy am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. (Schluss) se

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