Broukal: SPÖ lässt Unis nicht in Stich

100 Millionen Euro Soforthilfe noch im September

Wien (SK) "Österreichs Universitäten brauchen dringend Geld. Die SPÖ wird im September im Nationalrat den Antrag stellen, ihnen 100 Millionen Euro zusätzlich zu geben", sagte SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Broukal lädt die Rektorenkonferenz ein, selbst zu entscheiden, wie dieses Geld auf die einzelnen Hochschulen aufgeteilt werden soll. "Rektoren-Vorsitzender Günther Winckler ist ein verantwortungsbewusster Mann. Wenn ihm einmal der Kragen platzt, dann muss die Lage wirklich dramatisch sein", stellte der SPÖ-Politiker fest. ****

"Wie oft werde ich noch hören müssen, dass weltbekannte Wissenschafter nicht imstande sind, die Uni-Budgets zu durchschauen. Ministerin Gehrer sollte wirklich mit diesem Unsinn aufhören", betonte Broukal. "Diese Stehsätze haben nur einen Zweck: Gehrer den Weg zum Finanzminister zu ersparen. Statt mit ihm um das nötige Geld zu kämpfen, kanzelt die Bildungsministerin die Unis ab. Gehrer hat zweifelsohne Steherqualitäten, aber am falschen Platz."

Zwt.: SPÖ bietet Unis Zusammenarbeit an

"Die SPÖ will den Universitäten helfen. Wir bieten den Unis die Zusammenarbeit an. Lehre und Forschung sind Österreichs Zukunftskapital", sagte Broukal. "Rektorenchef Winckler hat es an gutem Willen und gutem Glauben nicht fehlen lassen. Er muss jetzt erkennen, dass er als Gesprächspartner nicht ernst genommen wird. Stattdessen wird er öffentlich abgekanzelt. Die SPÖ nimmt die Anliegen der Universitäten ernst. Sie erwartet aber auch von den Universitäten, dass sie klipp und klar sagen, wie viel Geld sie brauchen, um heuer und nächstes Jahr über die Runden zu kommen", schloss Broukal. (Schluss) ns

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