Kärnten ist internationale Drehscheibe für zukunftsweisende Raumentwicklung

Planungsreferent LR Wurmitzer fixiert mit Amtskollegen aus dem Veneto nachhaltige Zukunftsstrategien für beide Regionen

Klagenfurt (LPD) - Die Positionierung des Alpen Adria Raumes in Hinblick auf die künftige Entwicklung der EU war heute, Dienstag, Thema eines gemeinsamen Arbeitsgespräches zwischen den Raumordnungsreferenten aus der italienischen Privinz Veneto und dem Bundesland Kärnten, Assessore Antonio Padoin und Landesrat Georg Wurmitzer, in Arnoldstein.

In diesem Zusammenhang betonte Wurmitzer, dass er mit seinen Experten bereits die Weichen gestellt und drei internationale Projekte von der EU genehmigt bekommen habe, die sich mit der Entwicklung gemeinsamer Standards für die Raumplanung, den Naturschutz und die Infrastruktur befassten. Von Kärnten aus würden die Fäden einer europaweiten Strategie für eine nachhaltige Raumentwicklung gezogen. Auf Basis des europäischen Raumentwicklungskonzepts werden die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen und des kulturellen Erbes, sowie die ausgeglichene Wettbewerbsfähigkeit innerhalb eines Vereinten Europas erarbeitet. "Das bedeutet konkret, dass mit den Partnern die Abstimmung der grenzübergreifenden Verkehrssysteme, die Bestimmung von Industrie-und Gewerbezentren innerhalb des Alpen Adria Raums, sowie Grundlagen für den nachhaltigen Schutz des europäischen Natur- und Kulturerbes gemeinsam geplant und für jeden Partner strategisch aufbereitet werden", erklärte Wurmitzer.

Jedes verfügbare Know How werde gebraucht, damit Kärnten betreffend Standortpolitik innerhalb des europäischen Konzertes mitmischen könne, so der Landesrat. Dieses Treffen sei daher für die Abstimmung einer gemeinsamen Vorgangsweise in Sachen zukunftsstrategischer Raumplanung besonders wichtig gewesen. Außerdem sei es ein großer Vorteil für Kärnten, die wirtschaftlich starke Region Veneto mit insgesamt fünf Millionen Einwohnern als Partner zu haben.

Landesrat Padoin betonte ebenfalls, wie wichtig Kärnten als Partner für den Veneto sei: "Das in Kärnten bereits vorhandene raumplanerische Know How kommt uns im Bereich der Verkehrsentwicklung z. B. beim Nadelöhr rund um Venedig sehr entgegen." Auch Tarvis müsse in Hinblick auf den künftigen EU-Eisenbahn-Korridor zukunftsfit gemacht werden. Beide Landesräte waren sich einig, dass die verstärkte Zusammenarbeit für die Entwicklung einer wettbewerbsstarken und nachhalitgen Positionierung des gesamten Alpen Adria Raum von enormer Bedeutung sei.
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