A 23: Verbreiterung der Hochstraße St. Marx

Sicherheitsstandards werden deutlich verbessert, ebenso der Lärmschutz

Wien (OTS) - Ein Großvorhaben der MA 29 - Brückenbau und Grundbau, die Verbreiterung der A 23/Südosttagente, Bereich Hochstraße St. Marx, ist kürzlich angelaufen und wird neben der Vergrößerung der Fahrbahnfläche - eine durchschnittliche Tragwerksverbreiterung um 6,25 Meter - auch eine deutliche Verbesserung der Sicherheitsstandards in diesem Abschnitt der meistbefahrenen Autobahn Österreichs bringen. Näheres erläutert dazu seitens der Bauleitung der MA 29, TOAR Ing. Rudolf Rinner: "Das Wiener Stahlleitwandsystem als Absicherung der Brückenrandstreifen stellt den letzten verkehrstechnischen Stand bei Absturzsicherungen dar, ergänzt durch eine Neugestaltung des Mittelstreifenbereiches, der mit dann eineinhalb Metern Breite auch als dringend notwendiger Fluchtbereich genutzt werden kann. Auch auf die Entflechtung des Fahrbahnwechsels der Rampen im Verschneidungsbereich Südosttangente - Ostautobahn muss verwiesen werden". Immerhin wurde das gemäß Bauzeitplan -Verkehrsfreigabe der Hauptfahrbahn 31. August 2005, Gesamtbauende im Dezember 2005 - noch fast zweieinhalb Jahre laufende Bauvorhaben mit rund 30 Millionen Euro (rund 413 Millionen Schilling) veranschlagt.****

Eine punktuelle Auflistung der Hauptarbeiten ergibt folgendes Bild:

o Die schon genannte Tragwerksverbreiterung (um 6,25 Meter) durch die Errichtung einer zusätzlichen Reihe von Tragpfeilern.
o Um die Verbreiterung der Hauptfahrbahn im Bereich der

Anschlussstelle St. Marx zu ermöglichen, sind ein räumliches Verschwenken bzw. eine Teilerneuerung des Rampentragwerks

erforderlich.
o Bei sämtlichen Rampentragwerken werden sowohl die

Randstreifenkonstruktionen als auch die Beläge einschließlich der Abdichtungen neu hergestellt. o Die Brückenrandstreifen der Hauptfahrbahnen-Rampentragwerke und die Außenkurven der Dammstrecken werden komplett mit dem eingangs erwähnten neuen Stahlleitwandsystem, das unter wesentlicher Beteiligung der MA 29 entwickelt wurde, ausgestattet. o Die neu aufgebauten Brückenrandbereiche werden auch über eine ausreichende (statische) Tragfähigkeit verfügen, um - gemäß den Bedingungen eines entsprechenden Lärmschutzprojekts - die

erforderlichen hohen Lärmschutzwände zu errichten.
o Errichtung eines provisorischen Anschlusses der A 4/Ostautobahn

- einer Abfahrt vor der Ostbahnbrücke zur Erdbergstraße bzw. zur 1. Haidequerstraße als Verbindung zum Zentralbereich des 11. Bezirks.

Ein spezielles Vorhaben zur Minderung des Unfallpotentials im Konten Prater stellt der Umbau ("Niveaufreimachung") der A 4-Rampe R 4, das ist die Abfahrt von der A 23 zur A 4, durch die Errichtung eines Brückentragwerks über der A 23-Rampe R 37, das ist die Auffahrt von der A 4 zur A 23, dar. Damit erfolgt die Entflechtung des sich auf der A 23, Richtung Norden/Kagran, zum Schüttel bewegenden Verkehrs, der sich bisher niveaugleich mit den auf der A 4 von Süden Kommenden, die zur A 23 in Richtung Süden wollen, kreuzte, auf zwei getrennte Ebenen.

Allgemeine Informationen:

o Wiener Brückenbau und Grundbau - MA 29:
http://www.wien.at/ma29/

(Schluss) pz

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