Prokop: NÖ Arbeitsmarkt im Juli weiter stabilisiert!

NÖ ist einsamer Spitzenreiter in der Ostregion

St. Pölten (NÖI) - Die Lage auf dem niederösterreichischen Arbeitsmarkt hat sich im Juli weiter stabilisiert. Trotz der anhaltenden Konjunkturschwäche ist in Niederösterreich die Zahl der unselbständig Berufstätigen auf 540.057 gestiegen. Das sind um 9.731 mehr als im Vormonat Juni und um 4.606 mehr als im Juli des Vorjahres. Die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen - insgesamt 33.394 Personen - ist im Vergleich zum Vorjahr lediglich um +0,9% oder 307 Personen gestiegen. Damit liegt Niederösterreich weit besser als der Österreichschnitt (+4,4%). Auch innerhalb der Ostregion ist Niederösterreich einsamer Spitzenreiter (Wien +10% !, Burgenland +1,9%).****

Sorgen bereitet nach wie vor die Altersgruppe der 19 bis unter 25 jährigen Jugendlichen. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit in dieser Gruppe ist zwar in Niederösterreich gegenüber dem Vorjahr mit +6,7% geringer als der Österreichwert von +9,5% und deutlich weniger als die Hälfte des Wiener Zuwachses von +16,5% (!), dies ist aber keinesfalls beruhigend. LHStv Liese Prokop zeigt sich überzeugt: "Wir müssen die intensiven Anstregungen im Jugendsonderprogramm weiterführen und möglichst vielen jungen Menschen eine Einstiegschance bieten."

Ende Juli befanden sich über 2000 Jugendliche in den Förder- und Qualifizierungsprogrammen, die gemeinsam von Land NÖ und AMS durchgeführt und finanziert werden. Auch am Lehrstellenmarkt ist die Situation merklich angespannt. LHStv Prokop dazu: "Wir bereiten mit dem AMS das 'Lehrlingsauffangnetz' vor und ich gehe davon aus, dass wir es bis Jahresende schaffen, dass jeder lehrwillige und lehrfähige junge Mensch einen Ausbildungsplatz erhalten wird. Die dramatische Situation am Wiener Lehrstellenmarkt beeinflusst leider auch Niederösterreich."

In Wien nahm die Zahl der offenen Lehrstellen im Juli im Vergleich zum Vorjahr um 27,3% ab, gleichzeitig schnellte die Zahl der Lehrstellensuchenden um dramatische +41,2% in die Höhe. "Wir müssen den Arbeitsmarkt überregional für die gesamte Ostregion sehen. Die derzeitige NÖ Entwicklung stimmt vorsichtig optimistisch, wir müssen jedoch weiterhin alle Möglichkeiten nützen" so Prokop abschließend.

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