ÖAAB-Hoch zu Wutzlhofer: SPÖ-Taktik immer die gleiche - Schuld haben die anderen

(ÖAAB-Wien/ots) "Mit diesem Rundumschlag von Wutzlhofer musste man, wenn man seinen politischen Werdegang kennt, rechnen", so reagierte der Wiener ÖAAB-Landessekretär Alfred HOCH auf die Aussendung des SP-Gemeinderates. "Für die Wiener SPÖ und ihre Funktionäre a la Wutzlhofer haben traditionell immer die anderen - in diesem Fall die ÖVP-geführte Bundesregierung - Schuld, auch wenn die Ursachen eindeutig im eigenen Verantwortungsgebiet liegen", so HOCH.

Faktum ist doch eindeutig, dass die SP-Alleinregierung durch die verfehlte Wirtschaftspolitik der letzten Jahre dem Arbeitsplatzstandort Wien massiv geschadet habe. So sind die Energiekosten - für Betriebe bei der Standortsuche maßgeblich -geradezu explodiert. Dazu sind die Müllgebühren sind schon bald nicht mehr leistbar. Von den exorbitant hohen Tariferhöhungen bei den Wiener Linien - die sogar von einem FSG-Kammerrat und SPÖ-Gemeinderat auf skandalöseste Weise in der Vollversammlung der Wiener Arbeiterkammer heftigst verteidigt wurden - ganz zu schweigen.

Es ist daher sinnlos, so wie Wutzlhofer, rechthaberisch Tatsachen in der Argumentation zu verweigern, nur um das eigene SP-Gewissen reinwaschen zu wollen. Er, so HOCH abschliessend, appelliere an den SP-Gemeinderat, den Tatsachen ins Auge zu sehen und sich endlich dafür einzusetzen, dass die Wiener SPÖ eine engagierte Politik für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betreibt: "Scharf formulierte Aussendungen werden zuwenig sein, um den Arbeitsplatzstandort Wien wieder anzukurbeln".

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