ÖAAB-Hoch fordert Neustart bei Wiener Beschäftigungs- und Wirtschaftspolitik!

SPÖ-Wutzelhofer soll vor eigener Tür kehren!

Wien (ÖAAB): Der Landessekretär des Wiener ÖAAB, Alfred Hoch, kritisierte heute die miserable Beschäftigungs- und Wirtschaftspolitik der Wiener SP-Alleinregierung. "Viele Beobachter und auch viele Betroffene fragen sich zurecht, was mit dem Wirtschaftsstandort Wien eigentlich nicht stimmt. Die Antwort darauf ist einfach und traurig zugleich: Die Verantwortlichen - die Wiener SPÖ-Alleinregierung und der SP-Rathausklub im Wiener Rathaus -betreiben eine grundsätzlich falsche Beschäftigungspolitik", kritisierte der Wiener ÖAAB-Landessekretär.

Er verwies in diesem Zusammenhang auch auf die zum Teil dramatischen Entwicklungen am Wiener Arbeitsmarkt. "Im Vergleich zum Juni 2002 ist in Wien die Arbeitslosigkeit um 8,2 Prozent gestiegen. Im Bundesdurchschnitt sind es hingegen nur 5,2 Prozent. Während in anderen Bundesländern die Zahl der Beschäftigten im Verlauf der letzten Jahre kontinuierlich angestiegen ist, stagniert der Stand in der Bundeshauptstadt mit 760.000 auf dem Niveau von 1966. Das ist die mehr als nur bedenkliche Realität", erklärte der Wiener VP-Arbeitnehmervertreter.

Hoch erinnerte in diesem Zusammenhang an die großen wirtschaftlichen Pleiten, die sich seit dem Frühjahr dieses Jahres zugetragen haben. "Das Grundig-Werk wurde bereits geschlossen. Das traditionsreiche Unternehmen Augarten-Porzellan kämpft ebenso ums Überleben wie Ankerbrot. Es ist alles andere als ein Zufall, dass sich das alles hier in Wien zuträgt", betonte er weiter.

Der Wiener ÖAAB-Landessekretär forderte in diesem Zusammenhang SP-Wutzelhofer auf, die Wiener SP-Alleinregierung dazu zu drängen, ihre Politik grundlegend zu ändern. "Die Flickschusterei, die von den Verantwortlichen betrieben wird, bringt den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern dieser Stadt überhaupt nichts. Mehr denn je ist ein wirklicher Neustart der Wiener Beschäftigungspolitik eine unabdingbare Notwendigkeit", schloss Hoch.

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