FPÖ-Wien: Strahlenalarm im Gemeindebau!

Grenzwertüberschreitung bei Handymasten im Gemeindebau zeigen Verunsicherungspolitik des Rathauses auf

Wien, 2003-08-05 (fpd) - Die vom technischen Überwachungsverein (TÜV) durchgeführten Messungen der Strahlenbelastungen an einem Handymasten auf einen Brigittenauer Gemeindebau führten zu einem blamablen Ergebnis für die Wiener Stadtverwaltung. Dies stellte heute der ehemalige Wiener FPÖ-Stadtrat und nunmehrige Repräsentant des Wiener FPÖ-Bürgerbüros Walter Prinz fest. *****

Vor drei Jahren verkündete Stadtrat Faymann seine Verordnung, daß auf allen Wiener Gemeindebauten die Strahlenbelastung von Handymasten nicht mehr als 10 Milliwatt pro Quadratmeter überschreiten darf. Dies führte zu einer gewissen Beruhigung der Bewohner von Wohnhausanlagen der Stadt Wien. Um so überraschender ist nunmehr, daß offensichtlich diese Grenzwerte gegen die ursprünglichen Ankündigungen Faymanns nicht eingehalten werden.

Die Rechtfertigung Faymanns bei dem gegenständlichen Gemeindebau, daß es sich um eine Anlage handelt, die bereits vor seiner Verordnung montiert wurde, kann nur als Scherz empfunden werden, da sich mit dieser Aussage die Gesamtsituation bei Gemeindebauten mehr als relativiert hat, zumal der Großteil der Handymasten bereits vor dem Jahr 2000 aufgestellt wurde.

Faymann ist dringend anzuraten, die Einhaltung seiner eigenen Verordnung zu gewährleisten und nicht weiter den Bürgern Sand in die Augen zu streuen. Alles andere wäre ein schlechter Scherz auf dem Rücken der Gemeindebaumeiter, so Prinz. (Schuß) HV

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