FP-Trammer zu Laxenburg: Das Imperium schlägt zurück!

ORF-Sendung "Am Schauplatz" löst Klageflut aus

Wien, 05-08-2003 (fpd) - Im Zusammenhang mit den Vorgängen rund um den Dauercampingplatz Laxenburg berichtete heute LAbg. GR Heike Trammer von einer Klageflut, die durch die ORF-Sendung "Am Schauplatz" ausgelöst wurde.

Am 22.Juli 2003 brachte die Betriebsgesellschaft Laxenburg eine Räumungsklage gegen das österreichische Verkehrsbüro ein, das als Pächter des Dauercampingplatz Laxenburg aufgetreten ist. Das Verkehrsbüro müsse nunmehr bis zum 26.August dafür Sorge tragen, daß die verbliebenen Camper den Platz geräumt haben. Andernfalls, so das Begehren der Betriebsgesellschaft, werde am 27.Augut 2003 die zwangsweise Räumung des Platzes erfolgen.

Daß SPÖ-GR Günther Reiter, der ja bekanntlich Co-Geschäftsführer der Betriebsgesellschaft Laxenburg ist, diesem menschenverachtenden Treiben tatenlos und zustimmend zusieht, kann nur als weiteres Indiz dafür gewertet werden, daß ihm und seinesgleichen die menschlichen Schicksale der Betroffenen Wiener völlig egal sind. Da spielt es auch keine Rolle, daß sogar eine einstweilige Vorkehrung vom Bezirksgericht Mödling sowohl Eigentümer als auch Pächter dazu aufforderte, Wasser und Strom den Campern bis auf weiteres zu Verfügung zu stellen.

"Die Taktik", so Trammer, "ist altbekannt und leider auch immer wieder erfolgreich: Man treibt die Betroffenen in endlose Rechtsstreitigkeiten um diese dann durch horrende Anwaltskosten in die Knie zu zwingen. Diese Rechnung wird jedoch, und das kann ich Herrn Reiter versichern, diesmal nicht aufgehen. Die Betriebsgesellschaft Laxenburg, welche ja die mächtige Wiener Holding hinter sich weiß, deckt nun die unbequemen Camper mit Klagen ein und erhofft damit, endlich den Rücken für ihr Spiel frei zu haben. Dieser Kampf "David gegen Goliath" kann jedoch ins Auge gehen, da der gesamte Ablauf rund um die Absiedlung viele offene Fragen mit sich bringt."

Die Wiener Freiheitlichen werden jedenfalls das Kontrollamt über die eigentümlichen Vorgänge informieren. Schlussendlich stelle sich nämlich die berechtigte Frage, was die Betriebsgesellschaft in den letzten Jahrzehnten mit der Pacht gemacht hat, die sie vom Verkehrsbüro für den Dauercampingplatz kassiert hat und warum offenbar keinerlei Instandhaltungsarbeiten getätigt worden sind? Hier wird eine Finanzprüfung ebenfalls Licht ins Dunkel bringen!

Auch der VP-Bürgermeister von Laxenburg, ebenfalls Geschäftsführer der Betriebsgesellschaft und als oberste Baubehörde vor Ort für die Stadtpflege und Erhaltung zuständig, wird sich die Frage gefallen lassen müssen, warum er erst jetzt, in enger Zusammenarbeit mit seinem sozialistischen Wiener Mandatarskollegen, die Camper aus dem Paradies vertreibt, obgleich er seit Jahren über Mißstände informiert worden ist. Fragen über Fragen, die mit Sicherheit noch einer Klärung zugeführt werden müssen, so LAbg GR Heike Trammer abschließend. (Schluß) jen

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