Kollross: FPÖ Diskussion innerhalb der SPÖ entwickelt sich zum Zauberlehrlingsyndrom

SJÖ fordert ein Ende der innerparteilichen Koalitionsspekulationen mit der FPÖ

Wien (OTS) - Der Vorsitzende der Sozialistischen Jugend
Österreich, Andreas Kollross forderte heute ein Ende der innerparteilichen Koalitionsspekulationen mit der FPÖ. Anscheinend, so Kollross wörtlich, haben so manche aus der Vergangenheit nichts gelernt.

Aus diesem Grund ist es anscheinend notwendig, nochmals auf einige Punkte seitens der FPÖ hinzuweisen. Heute wie damals ist die FPÖ eine Partei der AusländerInnenfeindlichkeit. Heute wie damals spielt Jörg Haider, dessen Aussagen zum 3. Reich ja hinlänglich bekannt sind, eine wesentliche Rolle innerhalb der FPÖ. Heute wie damals wirkt innerhalb der FPÖ ein gewisser Ewald Stadler, der vor kurzem erst vor einer "Türkenbelagerung" gewarnt hat.

Die Liste so Kollross weiter, könnte beliebig lange fortgesetzt werden. Das Ergebnis ist aber immer das gleiche. Die Verhaltensmuster und ideologischen Sichtweisen der FPÖ stehen diametral zur sozialdemokratischen Weltanschauung. Wer trotz alledem innerhalb der SPÖ Koalitionsgedanken schmiedet, sollte besser seine eigene Weltanschauung nochmals überprüfen.

Abschließend merkte Kollross an, die Diskussion um eine mögliche Koalition mit der FPÖ entpuppt sich immer mehr zu einem Zauberlehrlingssyndrom. Die Sozialistische Jugend wird ihren Beitrag dazu leisten, dass die Geister die gerufen wurden, jedoch wieder verschwinden, und kündigt einen dementsprechenden Antrag im nächsten Bundesparteivorstand an.

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