Tancsits: Zeitwertkonto zur flexiblen individuellen Arbeitsgestaltung

Neues Instrument der Gestaltung von Entlohnung und Arbeitszeit

Wien, 5. August 2003 (ÖVP-PK) Der Generalsekretär des ÖAAB, ÖVP-Sozialsprecher Abg.z.NR Mag. Walter Tancsits, stellte heute, Dienstag, gemeinsam mit dem Arbeitsrechtsexperten Dr. Klaus Mayr bei einer Pressekonferenz das sogenannte Zeitwertkonto vor. "Das Zeitwertkonto soll ermöglichen, 'time outs' jeder Art - wie zum Beispiel den Umstieg in andere Erwerbstätigkeiten, größere persönliche Weiterbildungsvorhaben oder Teilzeitphasen - zu finanzieren", sagte Tancsits. Es gehe darum, flexible und individuelle Bedürfnisse der Arbeitsgestaltung abdecken zu können. ****

Tancsits und Mayr betonten dabei, dass es sich nicht um einen fertigen Gesetzesvorschlag handle. "Wir wollen bewusst an die Sozialpartner und die politischen Mitbewerber herantreten, um ein neues Instrument der Gestaltung von Entlohnung und Arbeitszeit einzubringen", so der ÖVP-Sozialsprecher.

Bei diesem Modell sollten Mehrleistungen, die über den Grundlohn hinaus erbracht würden, bei einer Mitarbeitervorsorgekasse im Rahmen des Zeitwertkontos veranlagt werden. "Das Kapital kann jederzeit in Form von Freizeit oder eingeschränkter Arbeitszeit abberufen werden", sagte Tancsits. Die Idee gehe davon aus, dass die Mehrleistungen unbelastet von Steuer- und Sozialversicherungsabgaben veranlagt werden. Erst bei Herausnahme des angesparten Kapitals sollten diese Abgaben relevant werden, betonte der Abgeordnete. "Ich denke, dass dies nicht nur der Herstellung von größerer steuerlicher Gerechtigkeit dient", auch die Lebenseinkommenskurve könne sich durch das Zeitwertkonto verändern, sagte ÖVP-Sozialsprecher Tancsits abschließend.

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