Kärntner Arbeitsmarkt weiter im Aufwind

Kärnten bei Beschäftigenstand und Arbeitslosenquote deutlich besser als Bundesschnitt - Enorme Zunahme bei offenen Lehrstellen

Klagenfurt (LPD) - Der Kärntner Arbeitsmarkt befindet sich weiterhin im Aufwind. Das teilte heute, Dienstag, Landeshauptmann Jörg Haider unter Hinweis auf die neuesten Arbeitsmarktdaten mit. So seien mit Ende Juli in Kärnten insgesamt 207.032 unselbständig Beschäftigte gemeldet gewesen, was den absolut höchsten Beschäftigtenstand bedeute, den das Bundesland jemals hatte. Stark zugenommen habe mit einem Plus von 50,6 Prozent auch die Zahl der offenen Lehrstellen, was Haider auf die Kärntner Lehrlings- und Jugendbeschäftigungsoffensive zurückführt. Durch diese habe man binnen weniger Monate 10.000 Kärntner Jugendliche auf dem Arbeitsmarkt bzw. an einem Ausbildungsplatz unter gebracht.

Gegenüber dem Monat Juni habe die Beschäftigung in Kärnten um 6.489 Personen oder um 3,2 Prozent zugenommen, betonte Haider weiters und verwies auf den Österreichschnitt, der lediglich + 2,1 Prozent betrage. Der Landeshauptmann führt diesen "Erfolg des Kärntner Weges" auf Investitionsoffensiven in Wirtschaft, Infrastruktur und Tourismus zurück. Zahlreiche positive Beispiele wie Mahle, Infineon, Hobas Rohre oder Hofer in Weißenstein untermauern für Haider die Zukunftsstrategie für den Wirtschaftsstandort Kärnten. Auch mehrere Hotel- und Ferienprojekte wie am Nassfeld, Millstätter See oder Klopeiner See würden deutlich für Kärnten als attraktiven Standort sprechen. Diese positiven Trends bei Beschäftigung und Wirtschaft seien gerade angesichts der weltweiten Konjunkturflaute besonders erfreulich.

So gebe es in Kärnten auch einen deutlichen Rückgang bei den Arbeitslosen, strich Haider hervor. Hier könne Kärnten im Bundesländervergleich nach Oberösterreich die zweitbeste Entwicklung vorweisen. In Kärnten verringere sich die Arbeitslosenzahl im Jahresabstand um 330 Personen oder 2,9 Prozent, während alle anderen Bundesländer Zunahmen registrieren müssten, so der Landeshauptmann. Die größten Zunahmen würden in Vorarlberg (+ 15%), in Wien (+ 10%) und in Tirol (+ 9,2%) vorliegen. Bundesweit habe man im Vergleich zum Juli 2002 einen Anstieg um 8.337 Beschäftigungslose oder 4,4 Prozent festgestellt.

Für Kärnten errechne sich mit Ende Juli 2003 eine Arbeitslosenquote von fünf Prozent, womit diese neuerlich deutlich unter der des Bundesmittels (5,8 Prozent) liege. Wien (8,9 %), das Burgenland (6,4 %) und die Steiermark (5,9 %) hätten die höchsten Arbeitslosenquoten vorzuweisen, sagte Haider, für den Kärnten "schon längst die langjährige wirtschaftliche Schlusslichtposition mit Vollgas verlassen hat".
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