Borealis trotz schwacher Marktlage mit Gewinn im zweiten Quartal

Wien (OTS) -

Kennzahlen 2Q 2Q 1-2Q 1-2Q (Quartal beendet am 30. Juni 2003) 2003 2002 2003 2002 Umsatz EUR Mio. 946 954 1.918 1.797 EBIT vor Restrukturierungskosten EUR Mio. 21 78 26 65 nach Restrukturierungskosten EUR Mio. 19 63 7 50 Nettogewinn (-verlust) nach Steuern EUR Mio. 4 48 (22) 5 Verringerung (Erhöhung) der verzinslichen Schulden (netto) EUR Mio. 15 45 (36) 66 Verschuldungsquote % 85 96

Borealis veröffentlichte heute die Ergebnisse des zweiten Quartals 2003, die ein EBIT vor Restrukturierungskosten von 21 Millionen Euro und einen Nettogewinn nach Steuern von 4 Millionen Euro ausweisen.

Das EBIT vor Restrukturierungskosten stieg zwar von 5 Millionen Euro im ersten Quartal 2003 auf 21 Millionen Euro an, liegt aber deutlich unter den 78 Millionen Euro, die im zweiten Quartal 2002 erwirtschaftet wurden. Dies spiegelt vor allem den Rückgang des Branchenumsatzes um 9 % und höhere Rohstoffkosten wider.

Die verzinslichen Schulden verringerten sich im zweiten Quartal um 15 Millionen Euro, vor allem auf Grund des andauernden strengen Controllings des Kapitalmanagements und der Investitionsausgaben. Die Verschuldungsquote reduzierte sich auf 85 % - im Vergleich zu 96 % vor einem Jahr.

"Die Preise für Polyolefine brachen im zweiten Quartal in besorgniserregendem Ausmaß zusammen und unsere Margen kamen angesichts hoch bleibender Rohstoffkosten in Bedrängnis", erklärt John Taylor, Chief Executive der Borealis A/S. "Wir erwarten für das gesamte Jahr 2003 eine ähnlich schwierige Wirtschaftslage, sind aber zuversichtlich, dass die fortschreitende Umsetzung unseres Restrukturierungsprogramms unsere Wettbewerbsfähigkeit und Finanzperformance weiter stärken wird. Die jüngste Ankündigung, unsere Borstar Polyolefin-Kapazitäten in Österreich mit einer 200 Millionen Euro-Investition auszubauen, unterstreicht unsere Strategie, Mehrwert für unsere Kunden und Eigentümer zu schaffen."

Im Juli gab Borealis bekannt, in Schwechat 200 Millionen Euro in eine neue Polyethylenanlage sowie in den Ausbau der bestehenden Polypropylenanlage zu investieren. Die auf der unternehmenseigenen Borstar-Technologie basierende Polyethylenanlage wird eine Kapazität von 350.000 Jahrestonnen haben; die Polypropylenanlage wird um eine Kapazität von

90.000 Jahrestonnen erweitert. Mit der Inbetriebnahme der neuen Anlagen im Jahr 2005 wird Schwechat - mit einer jährlichen Polyolefin-Kapazität von rund 1 Million Tonnen - zu einem der weltweit wettbewerbsfähigsten Standorte.

*) Bitte beachten Sie, dass sich die Adresse der Konzernzentrale der Borealis mit 18. August 2003 ändert: Borealis A/S Parallelvej 16 DK-2800 Kongens Lyngby, Dänemark Telefon: +45 45 96 60 00 Fax: +45 45 96 61 23

Hintergrundinformation

Borealis ist einer der führenden Hersteller von hochqualitativen Polyolefinen - Polyethylene und Polypropylene - und produziert insgesamt mehr als 3,5 Millionen Tonnen pro Jahr. Die Konzernzentrale befindet sich in Dänemark. Borealis hat Produktionsanlagen und Unternehmen in Belgien, Brasilien, Deutschland, Finnland, Italien, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Borealis gehört zu 50 % dem norwegischen Ölkonzern Statoil und zu je 25 % der OMV, dem österreichischen Öl- und Gaskonzern, und der IPIC, der International Petroleum Investment Company of Abu Dhabi.

Mehr Informationen über Borealis finden Sie auf der Homepage http://www.borealisgroup.com

Rückfragen & Kontakt:

Medien
Dr. Christoph Schwarzer
Communications Manager Site Austria
Tel.: (01) 701 11-4247 DW
christoph.schwarzer@borealisgroup.com

Finanzanalyse
Tarmo Raudsepp
Finance, Borealis A/S
Tel.: (0032) 475 72 90 72
tarmo.raudsepp@borealisgroup.com

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BOR0001