Für SPÖ-Wutzlhofer Tatenlosigkeit der Bundesregierung gegenüber Jugendarbeitslosigkeit ein Skandal

ÖVP/FPÖ verbauen Zehntausenden Jugendlichen die Zukunft - Gesamtösterreichischer Ausbildungsfonds und Lehrlingsstiftungen gefordert

Wien (SPW-K) - Heftige Kritik an der "skandalösen Tatenlosigkeit der ÖVP/FPÖ-Bundesregierung bei der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit" übte Dienstag der Jugendsprecher der Wiener SPÖ, Gemeinderat Jürgen Wutzlhofer. In einer Ausendung des Pressedienstes der SPÖ Wien bezeichnete der Mandatar den rasanten Anstieg der Zahl der arbeitslosen jungen Menschen im vergangenen Juli um 10 Prozent auf fast 35.000 als nicht mehr länger hinnehmenbar. Wutzlhofer: "Die Regierung muss endlich etwas dagegen tun. Jetzt sind Taten gefragt. Lippenbekenntnisse und das versuchte Vergleichs-Schönreden mit der Situation in anderen Länder sind zuwenig".

Wutzlhofer warf der Regierung vor, das Problem aus ideologischen Gründen - der Markt reguliere sich von selbst - verharmlosen zu wollen, damit aber Zehntausenden jungen Menschen die Zukunft zu verbauen. "Es gibt eine Menge Möglichkeiten, die Jugendarbeitslosigkeit erfolgreich zu bekämpfen", meinte der Mandatar. Dazu zählten u.a. der von der SPÖ seit langem geforderte gesamtösterreichische Ausbildungsfonds wie ebenso die Wiedereinrichtung der früher so erfolgreichen Lehrlingsstiftungen. Letztere böten sogar einen Lehrabschluss und seien damit den von der Regierung forcierten Lehrgängen weit überlegen. "Die schwarzblaue Regierung hat offensichtlich Angst vor der erfolgreichen Anwendung von SPÖ-Rezepten. Das müssen viele Jugendliche mit Arbeitslosigkeit büßen. Die ÖVP/FPÖ-Politik gegenüber jungen Menschen ist ein Skandal, der durch nichts zu entschuldigen ist", schloss Wutzlhofer. (Schluss)

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