ÖAMTC: Stau, Stau, Stau, ...1

München - Villach: 12 statt drei Stunden Fahrzeit einplanen

Wien (ÖAMTC-Presse) - Nach dem vergangenen "heißen" Reisewochenende - unter anderem 30 Kilometer Stau auf der Tauern Autobahn in Salzburg, acht Stunden Anfahrtszeit zum Grenzübergang in Nickelsdorf - erwartet der ÖAMTC eine neuerliche Verkehrslawine auf den Transitstrecken in Österreich. Dafür sorgen werden eine zweite Reisewelle aus Nordrhein-Westfalen, der Werksferienbeginn bei Ford in Köln sowie zahlreiche Nachzügler, die nicht an Ferientermine gebunden sind. Auch die "Heimkehrer" werden das Verkehrsgeschehen zunehmend stärker beeinträchtigen. Es enden bereits die Ferien in Dänemark sowie in den deutschen Bundesländern Schleswig-Holstein und in Hamburg. Auch bei VW Wolfsburg wird wieder die Arbeit aufgenommen.

Der ÖAMTC rät daher allen Autofahrern, die einigermaßen stau- und stressfrei ans Urlaubsziel gelangen wollen, den Freitagnachmittag oder den Samstag generell als Reisetag zu meiden. Dadurch spart man nicht nur Treibstoff und "lange Stehzeiten", sondern schont auch seine Nerven.

Stau zwischen München und Villach

Die Achse München - Salzburg - Villach wird am Wochenende einer neuerlichen Belastungsprobe unterzogen werden. Für diese rund 310 km lange Strecke, die unter Einhaltung aller Verkehrsvorschriften normalerweise in einer Zeit von etwa drei Stunden leicht zu bewältigen ist, werden die Urlauber speziell am Samstag viermal so lang benötigen. Für den ÖAMTC wird eine Fahrzeit von 12 Stunden für diese Strecke als durchaus realistisch bezeichnet.

Viel Geduld wird den Autofahrern zunächst auf der A 8 in Bayern zwischen München und der Grenze am Walserberg abverlangt werden. Auf der Hälfte der rund 135 km langen Verbindung von München nach Salzburg wird ein Weiterkommen nur im Schritttempo möglich sein.

Wer vorerst diese Hürden überwunden hat, auf den wartet noch das "Nadelöhr" schlechthin: Der Tauern Tunnel auf der A 10 in Salzburg. Der ÖAMTC rechnet am Samstag ab den frühen Morgenstunden mit Blockabfertigung vor dem Nordportal. Der Stau wird hier zeitweise 20 bis 30 km weit zurückreichen. Dies bedeutet einen Zeitverlust von bis zu fünf Stunden. Auch die Ausweichmöglichkeit über den Radstädter Tauernpass (B 99) wird hoffnungslos überlastet sein. Verzögerungen sind weiters noch vor der Mautstelle bei St. Michael im Lungau einzuplanen.

(Fortsetzung möglich)
ÖAMTC-Informationszentrale / Ko
05.08.03

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