MA 29 einmal mehr innovativ

Tragwerksverstärkungen mit CFK-Lamellen - einem österreichischen Erzeugnis

Wien (OTS) - Stets Neuerungen gegenüber aufgeschlossen - seien es eigene Entwicklungen, wie das Fly over, sei es die Anwendung zukunftsweisender Technologien, wie der CFK-Lamellen - zeigt sich die MA 29 - Brückenbau und Grundbau (Geschäftsgruppe Stadtentwicklung und Verkehr). Bei der unerlässlich gewordenen teilweisen Verbreiterung der A 23/Südosttagente, mit einem täglichen Durchschnittsverkehr (DTV) von annähernd 200.000 Fahrzeugen in 24 Stunden das meistbefahrene Straßenstück Österreichs, kommt eine Neuentwicklung zum Einsatz, die aus der Luft- und Raumfahrttechnik stammt. Sie verbindet höchste Festigkeit mit ganz geringem Gewicht, und wird darüber hinaus von einer österreichischen Firma erzeugt: die CFK-Lamellen (d.h.: Carbonfaser-kunststoffverstärkte Lamellen). Es werden allein bei diesem Vorhaben rund 15.000 Laufmeter verwendet, betont seitens der Bauleitung der MA 29, TOAR Ing. Rudolf Rinner, der dazu weiter ausführt: "Die Tragsicherheit der verbreiterten Konstruktion muss der neuen Normenlage angepasst und somit um 30 Prozent erhöht werden. Die Baumaßnahmen umfassen als Hauptpunkte die Tragwerksverstärkung an der Brückenuntersicht durch Aufkleben der Lamellen und dazu gehörend, eine umfangreiche Betoninstandsetzung". Die im Frühjahr 2003 angelaufenen Arbeiten werden voraussichtlich Ende November d.J. abgeschlossen sein, der finanzielle Rahmen liegt bei rund 1,52 Millionen Euro (rund 21,5 Millionen Schilling).****

Was den Abschnitt der A 23 zwischen dem Knoten Prater und der Anaschlussstelle Landstraße (Baukilometer 8,7 bis 10,3) betrifft, kann mit den vorhandenen Fahrstreifen nicht mehr das Auslangen gefunden werden, darüber hinaus befinden sich die Randbereiche des Brückentragwerks in einem schlechten Zustand und vor allem die Rückhaltefähigkeit der vorhandenen Leitschienen entspricht nicht mehr den zeitgemäßen Anforderungen auf die Sicherheitsstandards moderner Autobahnen. Mehrere Punkte stehen deshalb aufgrund eines Projekts der MA 29, für die Hochstraße St. Marx an, abgestimmt mit anderen Fachdienststellen wie MA 28 - Straßenbau, und MA 46 -Verkehrsorganisation, zur Verbesserung des Bauzustands und der Leistungsfähigkeit, wie die Verbreiterung der Richtungsfahrbahn Süden/A 2 um einen Fahrstreifen und die Teilerneuerung der Rampentragwerke in der Anschlussstelle St. Marx. Dazu zählt auch die erwähnte Verstärkung der Brückenunterseite - hätte diese mit herkömmlichen Konstruktionselementen aus Beton und/oder Stahl erfolgen sollen, wäre dies aufgrund der statischen Gegebenheiten kaum machbar gewesen.

Die von der MA 29 initiativ vorgenommene Verwendung der CFK-Lamellen stellt eine vorauseilende Maßnahme für die Gesamtbaudurchführung der A 23-Verbreiterung dar, eines Vorhabens, dessen Verkehrsfreigabe für Ende August 2005 geplant ist (darüber folgt ein eigener Beitrag in rk).

Allgemeine Informationen:

o MA 29 - Brückenbau und Grundbau: http://www.wien.gv.at/ma29/

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