Klausbach – Naherholungs- und Erlebnisraum neu erschaffen

LSth. Egger: endgültige Gestaltung übernimmt der Fluss

Klaus (VLK) - Auf einer Länge von 380 Metern wurde der
Klausbach in Klaus bereits renaturiert und damit ein
Naherholungs- und Erlebnisraum für die Bevölkerung neu
erschaffen. Im kommenden Winter soll mit dem letzten etwa
120 Meter langen Bauabschnitt dieses bedeutende Projekt abgeschlossen werden. Durch diese Renaturierung wird sowohl
den ökologischen Bedürfnissen des Gewässers als auch dem Hochwasserschutz Rechnung getragen, erläutert Wasserwirtschaftsreferent Landesstatthalter Dieter Egger.
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Im Zuge eines Lokalaugenscheines überzeugte sich Landesstatthalter Dieter Egger gemeinsam mit Bürgermeister
Robert Längle vom vorläufigen Ergebnis. Der Klausbach war
im Renaturierungsabschnitt kanalartig begradigt und hart
verbaut. Nun wurden das Gerinne aufgeweitet und die
Böschungen stark abgeflacht. Durch den Einbau von
natürlichem Sohlmaterial sowie lebendem und abgestorbenem
Holz wurde ein pendelnder Verlauf vorgeben. Die
Endgestaltung soll letztlich aber der Fluss selbst
übernehmen, so Egger. Die Uferbereiche werden mit
standortgerechten Gehölzen bepflanzt.

Nachdem nur in der Niederwasserperiode gearbeitet werden
kann, wurde die Renaturierungsstrecke in fünf Bauabschnitte unterteilt. Im November 2001 war der Spatenstich erfolgt,
im heurigen Winter soll der letzte Abschnitt realisiert
werden. Ausgeführt werden die Arbeiten durch den
Flussbauhof Lustenau und private Firmen. Die Gesamtkosten
sind mit 385.000 Euro veranschlagt und werden vom Land
Vorarlberg und der Gemeinde Klaus getragen. Durch die
Renaturierung wird das Landschaftsbild aufgewertet. Neben
einem ökologisch wertvollen Lebensraum wird gleichzeitig
auch ein Naherholungs- und Erlebnisraum für
Erholungssuchende neu geschaffen, so Egger abschließend.
(ke/ug/A. Meusburger/dig,nvl)

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