Arbeitsmarkt: SPÖ kritisiert FPÖ-Schönrednerei als unerträglich

Unterrieder: Hochsaison als Erfolg zu verbuchen ist unseriös

Klagenfurt (SP-KTN) - "Wir befinden uns derzeit Gott sei Dank in
der Hochsaison, wenn die im Tourismus beschäftigten da keine Arbeit hätten wäre das ja katastrophal, für die Jubelmeldungen der FPÖ gibt es weiterhin keinen Grund", stellte der Klubchef der SPÖ im Kärntner Landtag, Adam Unterrieder, am Montag fest.

"Die Arbeitsmarktsituation ist besorgniserregend, Kärnten hat es im Juli und August Dank der Hochsaison im Tourismus etwas besser, aber die Situation täuscht, denn ist die Saison vorbei schauen die Zahlen ganz anders aus", stellte Unterrieder fest und ergänzte:
"Landeshauptmann Haider und Wirtschaftsreferent Pfeifenberger haben es verabsäumt entsprechende nachhaltige Arbeitsmarktkonzepte auf den Tisch zu legen, den Preis dafür zahlt die Bevölkerung".

Scharfe Kritik übte Unterrieder insbesondere an der offensichtlichen "Statistik-Trickserei". "Das FPÖ-Beschäftigungskonzept ist sehr einfach: Man nehme einen Vollzeitarbeitsplatz, von dem ein Bürger leben kann und mit dem er oft seine ganze Familie ernährt, und zerspalte diesen Arbeitsplatz in drei geringfügige Beschäftigungen. Damit haben laut Statistik zwei Menschen mehr Arbeit als vorher, nur leider kann nicht nur jener, der seinen Vollzeitarbeitsplatz verloren hat nicht mehr davon leben, sondern auch keiner der drei Geringfügigbeschäftigten bekommt genug Geld zum Leben", kritisiert der SP-Klubchef und bezeichnete diese Art von Politik als "Statistik-Trickserei auf dem Rücken der Bevölkerung". "Wer die Kaufkraft in Kärnten ansieht, weiß wie es der Bevölkerung geht, denn entscheidend ist, was die Menschen in der Tasche haben", schloss Unterrieder. (Schluss)

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