SPÖ fordert mehr Gendarmen und Polizisten für den Außendienst

Schober: Personelle Situation in der Kärntner Exekutive ist Spiel mit der Sicherheit der Bevölkerung

Klagenfurt (SP-KTN) Die personelle Situation in der Kärntner Exekutive ist prekär. "Die Exekutive leidet in Kärnten unter erdrückendem Personalmangel. Verursacht wurde dieses Problem von der VP-dominierten Bundesregierung, die auf Kosten der Sicherheit der Bevölkerung drastische Kürzungen und Budgetstreichungen vorgenommen hat", kritisiert der Sicherheitssprecher der Sozialdemokraten im Kärntner Landtag, LAbg. Rudolf Schober.

Die Kärntnerinnen und Kärntner würden dafür schon sehr bald die Rechnung präsentiert bekommen, warnt Schober. Die Kriminalität explodiere, die hervorragend arbeitende Exekutive, komme trotz 200%igen Einsatz mit der Arbeit nicht mehr nach. "Derzeit fehlen an allen Ecken und Enden Beamtinnen und Beamte und ÖVP und FPÖ versuchen die Situation schönzufärben", kritisiert der SP-Sicherheitssprecher.

"Ich werde laufend von besorgten Exekutivbeamte über die tatsächliche Situation informiert und sehe bei meiner täglichen Arbeit selbst die dramatischen Auswirkungen der schwarz-blauen Kürzungen. In der Öffentlichkeit wird dann von FPÖ und ÖVP ein völlig falsches Bild wiedergegeben", stellt Schober fest und bezeichnet den Kürzungskurs von FPÖ und ÖVP im Sicherheitsbereich als grob fahrlässig. "Wenn ein Mann oder eine Fraue Nachts im Bett nicht mehr ruhig schlafen wird können, weil er oder sie sich nicht mehr sicher sein kann, ob die Kinder in Sicherheit sind, dann wird es zuspät sein", warnt Schober.

Der Kürzungskurs der VP in Sachen Sicherheit sei mehr als fahrlässig. Die Kärntner SPÖ fordere ÖVP und FPÖ auf, die Kürzungen zu Lasten der Sicherheit sofort einzustellen, so Schober, denn die jüngsten Erlässe würden die Situation weiter zu spitzen. "Insbesondere die FPÖ soll endlich beweisen, dass sie Mumm in den Knochen hat und die Forderungen der Sicherheitsexperten in der Exekutive nach mehr Personal unterstützen", fordert Schober, der auch auf die bevorstehenden Erweiterung der EU und den damit zu bewältigenden Herausforderungen im Sicherheitsbereich hinweist.

"Die Bevölkerung und die Exekutive haben ein Recht darauf, dass ihnen die Politik den Rücken stärkt und ihnen nicht mit drastischen Kürzungen in den Rücken fällt", so der SP-Sicherheitssprecher abschließend. (Schluss)

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