LK-Vizepräsident NRAbg. DI Uwe Scheuch fordert Unterstützung des Landes für dürregeschädigte Bauern

Landesregierung muss nötige Mittel zur Kofinanzierung sicherstellen

Klagenfurt (OTS) - In seiner Funktion als Vizepräsident der Kärntner Landwirtschaftskammer forderte NRAbg. Dipl.-Ing. Uwe Scheuch die Verantwortlichen Herren in der Landesregierung auf, alle zur Verfügung stehenden Mittel aus Wien zu verdoppeln und damit für Kärnten ein Optimum an Geld zu erreichen. "Im Interesse der Kärntner Bäuerinnen und Bauern erwarte ich mir hier ein klares Bekenntnis von allen drei in der Regierung vertretenen Parteien. Die Not unserer Landwirtschaft darf nicht zum Spielball der Politik werden", gibt Scheuch zu bedenken.
BM Grasser hatte ja vor einigen Tagen bundesweit 3 Mio. Euro zur Unterstützung der dürregeplagten Landwirtschaft zugesagt. Um in den Genuss dieser Gelder zu kommen, müssen die jeweiligen Länder die Summen allerdings verdoppeln.
"Hier gilt es schnell zu handeln, denn sonst werden die großen Agrarländer NÖ und OÖ das ganze Geld für sich in Anspruch nehmen", ist Scheuch überzeugt. In diesem Zusammenhang forderte er vor allem LR Wurmitzer auf, endlich aktiv zu werden. "Als zuständiger Agrarlandesrat muss er alle nötigen Schritte einleiten, um die Rahmenbedingungen für einen Geldfluss zu schaffen", so Scheuch in Richtung Bauernbund. "Nachdem BM Grasser nun auf einem ÖVP-Ticket sitzt, wird Wurmitzer ja für Kärnten sicherlich viel Geld aus Wien sicherstellen können", so Scheuch.
Er werde auf alle Fälle mit seinen Parteifreunden in der Landesregierung sprechen, um so von Seite der FPÖ alles klar zu machen. "Landeshauptmann Dr. Haider und Finanzreferent Ing. Pfeifenberger sind als Freunde der Kärntner Landwirtschaft bekannt, sie werden auch diesmal ein offenes Ohr für deren Probleme haben", ist Scheuch überzeugt.

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