VP-Klucsarits: Wassergebühren sind zur Sicherung der Wasserressourcen zu verwenden - nicht zum Stopfen von Budgetlöchern!

Kossina ist Konzept zum Wassersparen schuldig geblieben

Wien (VP-Klub): "Rohrsanierungen alleine sind zu wenig. Umweltstadträtin Kossina muss darüber hinausgehende Maßnahmen zum Wassersparen setzen", forderte heute der Umweltsprecher der Wiener Volkspartei, LAbg. Rudolf Klucsarits, in einer Reaktion auf Kossinas Ankündigungen zum Thema Wasserversorgung.

Klucsarits vermisse bei den Überlegungen Kossinas die Berücksichtigung der Überschüsse aus den Wassergebühren. Diese müssten zur Gänze in die Sanierung des Wienerwasserleitungssystem investiert werden und nicht wie bisher in das allgemeine Budget fließen. Die erzielten Überschüsse sollten bei der MA 31 verbleiben und seien gemäß der Forderung der Wiener VP für eine nachhaltige Wassersparstrategie zur Sicherung der Wasserressourcen unbedingt notwendig.

Verwundert zeigte sich Klucsarits über die Absage Kossinas gegenüber dem Ausbau des Nutzwasserleitungsnetzes in Wien. Solche Systeme seien etwa bei der Parkbewässerung internationaler Standard und würden auch in Wiener Parks, wenn auch zu selten, eingesetzt. Derzeit werden nur 10 der 3000 Grünflächen, die von der MA 42 verwaltet werden, mit Nutzwasser bewässert. Bei allen anderen Anlagen kommt hochwertiges Trinkwasser zum Einsatz. Der Wasserverbrauch der Wiener Parkanlagen beträgt im Jahr 760.000 m³. Mit dieser Menge könnten alle Bewohner des 1. Wiener Bezirkes ein ganzes Jahr lang mit Wasser versorgt werden.

Als Vorbild nannte Klucsarits in diesem Zusammenhang die Bundesgärten in Wien. Hier werde 60 Prozent des Wasserbedarfes mit Nutzwasser gedeckt. Kossina möge sich ein Beispiel nehmen und die Bewässerung der Wiener Parkanlagen auf Basis von Nutzwasser zumindest auf das Niveau der Bundesgärten umstellen. "Alle Wienerinnen und Wiener sollten einerseits üppig grüne Parkanlagen genießen können, anderseits aber auch versichert sein, dass während heißer Trockenperioden wertvolles Hochquellwasser ausreichend zur Verfügung steht", betonte Klucsarits abschließend.

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