Partik-Pable: "Exekutive muß auf Vorwürfe des Notarztes reagieren"

"Grundsätzlich ist davon auszugehen, daß hier wie in jedem anderen Fall richtig gehandelt wurde"

Wien, 2003-08-01 (fpd) - "Die offizielle Dienststelle der Exekutive muß rasch auf die gravierenden Vorwürfe des Notarztes noch vor Beendigung des gerichtlichen Verfahrens reagieren", meinte heute FPÖ-Sicherheitssprecherin Abg. Dr. Helene Partik-Pable. "Bei derart schwerwiegenden Anschuldigungen abzuwarten und nichts zu sagen, wäre absurd." ****

Sie, Partik-Pable, könne sich nicht vorstellen, daß die Exekutive einen ärztlichen Beistand verhindert hätte. Im Fall Cheibani W. sei es primär, wie dies auch der Leiter des Afrikadorfes festgehalten habe, darum gegangen, den aggressiven Afrikaner ruhig zu stellen. "Grundsätzlich ist davon auszugehen, daß hier wie in jedem anderen Fall richtig gehandelt wurde. Es gibt in der Woche 2 bis 3 derartige Fälle, wo bis jetzt kein Fehlverhalten festgestellt wurde. Es wurde sicher nicht in böser Absicht gehandelt, denn bei jedem Einsatz gibt es einen Strategie- und Einsatzplan", stellte Partik-Pable fest.

"Ungeachtet des gerichtlichen Verfahrens darf die Dienstbehörde nicht zurückhaltend agieren, sondern daf diese schweren Vorwürfe nicht unkommentiert im Raum stehen lassen", schloß Partik-Pable. (Schluß)

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