Wurmitzer: Landwirtschaft wird für Dürreausfälle entschädigt

Finanzreferent soll erforderliche Landesmittel bereit stellen

Klagenfurt (OTS) - Kärntens Bauern können für Futterzukäufe, die aufgrund der Dürreschäden notwendig werden, mit Entschädigungen rechnen. Dies gab heute Kärntens Agrarreferent LR Georg Wurmitzer bekannt. "Nachdem der Bund mitgeteilt hat, zur Milderung der Dürreschäden in der Landwirtschaft außerordentliche Mittel zur Verfügung zu stellen, muss der zur Abberufung der Bundesmittel erforderliche Landesanteil vom Finanzreferenten rasch zur Verfügung gestellt werden", verlangt Wurmitzer, der in der nächsten Regierungssitzung den Antrag auf Beteiligung des Landes zur Abgeltung der Dürreschäden stellen wird.

Von den Experten der Landwirtschaftskammer würden derzeit diejenigen Regionen erhoben, in denen die Rohertragsverluste auf Grund der Dürre so hoch seien, dass eine Futtermittelzukaufsaktion zum Ausgleich der Ernteausfälle erforderlich werde. Wurmitzer: "Immer deutlicher zeigen sich die Auswirkungen der globalen Klimaveränderungen. Leidtragende sind in erster Linie die Bauern, denen die immer stärker werdenden Wetterkapriolen wirtschaftlich am meisten zusetzen." Wurmitzer betont in diesem Zusammenhang, dass auch für Dürreschäden ein geeignetes Versicherungsmodell entwickelt werden muss, damit eine zukünftige Absicherung vor allem für die Grünlandbauern gewährleistet werde.

Für die Futtermittelankaufsaktion würden vom Bund drei Millionen zur Verfügung gestellt, wenn die Länder diesen Betrag verdoppeln. In den nächsten Tagen würden Experten des Bundes und der Länder die Gebietsabgrenzungen und Abwicklungsmodalitäten festlegen, um den auf Kärnten entfallenden Entschädigungsbetrag zu bestimmen. Wurmitzer:
"Damit können viele Kärntner Bauern aufatmen und die Dürreausfälle beim Grünfutter durch Zukäufe ersetzen."

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