Kabas: Minimum von 500 Polizisten mehr aufs Wiens Straßen unumgänglich!

Unter SPÖ-Verantwortung fand der größte Kahlschlag der Exekutive in der Zweiten Republik statt!

Wien, 2003-07-31 (fpd) - Die Rückkehr beim Personalstand der Wiener Exekutive auf das Niveau von 1994 - also 500 mehr - ist das absolute Minimum, um der stark anwachsenden Kriminalität in Wien wirksam entgegen zu halten. Dies stellte heute der Obmann der Wiener Freiheitlichen Mag. Hilmar Kabas fest. ****

1994 waren noch genau 6.157 Sicherheitswachebeamte bei der BPD Wien, um 500 mehr als zur Zeit. Von den heute verbliebenen sind zusätzlich 500 abkommandiert oder in Karenz. Dieser akute Personalmangel hat natürlich Konsequenzen. Die Kriminalstatistiken explodieren. Organisierte Banden machen sich in Wien breit, der Drogenhandel ufert aus, Raubüberfälle werden immer unverschämter, wie sich am jüngsten Beispiel der Parlamentsmitarbeiterin auf der Rampe vor dem Hohen Haus gezeigt hat. Massive Kritik übte Kabas an Innenminister Strasser. Unter seiner Sicherheitspolitik werde Wien wieder zur Zieladresse Nummer 1 bei internationalen Banden. Offensichtlich gilt bei internationalen Banden wieder der Slogan: "In Wien wird man nicht erwischt und selbst wenn, geht man gleich wieder frei".

Neben der Aufstockung von Planstellen und einer Offensive "Polizisten raus auf die Straße", muß auch in sensiblen Bereichen der Stadt -nämlich dort, wo Kriminalität besonders massiv auftritt - mit eigens zu schaffenden Wachkörpern die Sicherheit für die Bürger gewährleistet werden. Kabas schlug in diesem Zusammenhang die Einrichtung einer 150 Mann starken U-Bahn Polizei vor, die Einrichtung einer Parkpolizei sowie in den Grüngebieten eine berittene Polizeieinheit vor.

Als besonders scheinheilig empfindet Kabas die Politik der Wiener SPÖ. Diese fordere jetzt 400 neue Polizeischüler in Wien. Dabei habe gerade unter SPÖ-Verantwortung bzw. SPÖ-Innenministern der größte Kahlschlag von Planstellen der Sicherhetswachebeamten in Wien überhaupt stattgefunden. Gleichzeitig habe die Wiener SPÖ die Einrichtung neuer Wachkörper stets blockiert. Kein Wunder, habe es doch auch von der SPÖ nie ein klares Bekenntnis zur Polizei gegeben. Sicherheitspolitisch habe somit weder die Bundes- und schon gar nicht die Wiener SPÖ auch nur ein Körnchen an Glaubwürdigkeit, wäre also gut beraten, ihre Forderungen nur äußerst kleinlaut zu vertreten, so Kabas. (Schluß) HV

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