Leitl bedankt sich für Hochwasserhilfe und zieht erfreuliche Bilanz

"Großartiger Beweis unternehmerischer Solidarität in Österreich" - 2.374 existenzbedrohte Unternehmen erhielten 15 Mio Euro Hochwasserhilfe (WK und SVA)

Wien (PWK 506) - Ein Jahr nach dem katastrophalen Jahrhunderthochwasser und einer unter Wirtschaftstreibenden noch nie da gewesenen Solidaraktion wird nun Bilanz gelegt. "Mit Soforthilfemaßnahmen wurde dafür gesorgt, dass in ihrer Existenz schwerst bedrohte Unternehmungen finanzielle Hilfe und Unterstützung erhielten, damit Helfer und Aufräumarbeiten finanziert und dringendste Reparaturen und Instandhaltungen vorgenommen werden konnten. 2.374 Unternehmungen wurden in einer gemeinsamen Aktion von WKÖ, Landeskammern und Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft in gemeinsamer Aktion mit insgesamt 15 Mio Euro geholfen", freut sich der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, Christoph Leitl. Im Normalfall wurden 10.000 Euro unverzüglich den Betroffenen übergeben, um für "den Tag danach" gerüstet zu sein, im Durchschnitt erhielten die betroffenen Betriebe 6.318 Euro. Im am schwersten betroffenen Niederösterreich wurden 1.149 Unternehmen unterstützt, in Oberösterreich 879, in Salzburg 191, in Kärnten 104, sowie in der Steiermark 31 und in Tirol 20.

"Noch viel wichtiger als diese Tatsache war jedoch für die Betroffenen das Gefühl, nicht im Stich gelassen zu sein, sondern durch diese solidarische Aktion Verbündete an ihrer Seite zu wissen und damit den Mut zu haben, trotz oftmals schier auswegsloser Situation betrieblich weiterzumachen", betont Leitl. Ein ähnliches wichtiges Signal erhalten heuer die landwirtschaftlichen Betriebe, die unter der akuten Trockenheit leiden, durch Bund und Länder.

Bei dieser Gelegenheit möchte sich die Wirtschaftskammer-Organisation und Präsident Leitl nochmals bei allen Helfern und Unterstützern, insbesondere auch bei den vielen freiwilligen Vereinen und Organisationen, der Feuerwehr und den Sicherheitskräften sehr herzlich bedanken. Leitl: "Der Dank der Wirtschaftskammer gilt aber auch den betroffenen Betrieben selbst, die in dieser schweren Zeit nicht den Mut verloren, sondern weitergemacht und damit neben Ihrer Existenz auch viele Arbeitsplätze und wichtige regionale Nahversorgung gesichert haben." Für die Wirtschaftsvertretungen war dieses Zusammenstehen aber auch ein Symbol, dass Einigkeit stark macht und starke Organisationen bei großer Not effizient helfen können, so Leitl. (Ne)

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