bfi Wien: 30 MitarbeiterInnen müssen dem AMS Wien im Rahmen des Frühwarnsystems gemeldet werden

Wien (OTS) - Durch die Anwendung des Bundesvergabegesetzes
(BVergG) bei Auftragsvergaben des AMS und durch das Fehlen der Möglichkeit längerfristig angelegte Partnerschaften mit Schulungsträgern einzugehen, musste das bfi Wien heute dem AMS im Rahmen des Frühwarnsystems 30 Beschäftigte zur Kündigung anmelden.

Es ist ungewiss, ob eine vom bfi Wien seit 1994 äußerst erfolgreich im Auftrag des AMS Wien durchgeführte, vermittlungsunterstützende Maßnahme (knapp 65% Vermittlungsquote), in deren Rahmen mehr als 60 Angestellte tätig sind, im nächsten Jahr beauftragt werden wird.

Da die in dem Projekt tätigen MitarbeiterInnen auf Grund ihrer langen Zugehörigkeit zum bfi Wien zum Teil schon Kündigungsfristen von 4 Monaten haben, musste die Geschäftsführung des bfi Wien diesen Schritt setzen.

Sollte doch eine Beauftragung für 2004 erfolgen, muss die Maßnahme auf Grund des BVergG wieder öffentlich ausgeschrieben werden, wiewohl das bfi Wien im vergangenen Jahr die diesbezügliche Ausschreibung gewinnen konnte.

Selbstverständlich wird die Geschäftsführung des bfi Wien alles tun, damit diese Kündigungen nicht schlagend werden, aber auf Grund der momentan bestehenden Situation musste leider diese prophylaktische Entscheidung getroffen werden.

Das bfi Wien wird sich an allen in diesem Jahr noch durchzuführenden Ausschreibungen des AMS Wien beteiligen und hoffentlich ausreichend viele gewinnen, damit die Arbeitsplätze von hochqualifizierten, hochmotivierten und betriebstreuen MitarbeiterInnen erhalten werden können.

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bfi Wien
Dr. Herwig Stage
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