Kabas: Kinder als Opfer der Drogenkartelle - Folge jahrzehntelanger Verharmlosungspolitik in Wien

Jugendamt vernachlässigte gesetzliche Verpflichtung

Wien, 2003-07-25 (fpd) – Als Folge der jahrzehntelangen Drogen-Verharmlosungspolitik in Wien bezeichnete heute der Obmann der Wiener Freiheitlichen, Mag. Hilmar Kabas, den bekannt gewordenen Fall, dass Minderjährige von afrikanischen Rauschgifthändlern zum Verkauf von Suchtgift missbraucht wurden. "Dieser erschreckende und skandalöse Fall zeigt einmal mehr, wie skrupellos und menschenunwürdig Drogendealer mit Kindern umgehen. Die Stadt Wien muss umgehend Maßnahmen setzen, um dieser noch nie da gewesenen Situation sofort und wirkungsvoll entgegenzutreten. Gegen diese Mörder unserer Kinder muss mit aller Härte des Gesetzes vorgegangen werden". ****

Es sei besorgniserregend, dass die Aufsichtspflicht seitens der Stadt Wien innerhalb kürzester Zeit zweimal versagt habe. "Einerseits wird im Rahmen des "Wiener Ferienspiels" ein wegen Drogenbesitzes Vorbestrafter auf Minderjährige losgelassen, der psychische Veränderungen aufwies, andererseits vernachlässigt das Jugendamt, wie im jetzt bekannt gewordenen Fall, seine gesetzliche Verantwortung zum Wohle der Kinder."

Kabas wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die jahrzehntelang verfehlte Drogenpolitik der Bagatellisierung durch den ehemaligen Wiener Drogenkoordinator Peter Hacker einen dramatischen Schaden angerichtet habe. "Wenn Hacker über Medien erklärte, dass Drogen "zum Erwachsenwerden" sowie "zum Ausloten der Grenzen" gehören und Wiens Gesundheitsstadträtin Elisabeth Pittermann in einem Interview meinte, dass "Cannabis kein Rauschgift" sei, dann ist es nicht verwunderlich, wenn das Drogenproblem in Wien immer katastrophalere Ausmaße annimmt", so der freiheitliche Landesparteiobmann abschließend. (Schluss)

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