Würschl: LAbg. Jost bestätigt, dass LR Dörfler bei den Kinderbetreuungsplätzen säumig ist

Kindergartenreferent Dörfler (F) ignoriert die Bedürfnisse der Familien

Klagenfurt (SP-KTN) - "Mit seiner heutigen Aussendung (OTS0095) bestätigt der Freiheitliche Landtagsabgeordnete Siegfried Jost, dass die von der SPÖ geforderten Kinderbetreuungsplätze vom zuständigen Referenten LR Gerhard Dörfler immer noch nicht realisiert wurden", kritisiert der Landesgeschäftsführer der SPÖ-Kärnten Herbert Würschl. Es sei besonders traurig, wenn sich der Kindergartenreferent in der Öffentlichkeit und auch im Landtag rühme, freie Kinderbetreuungsplätze zu haben, obgleich er informiert sei, dass ein flächendeckendes adäquates Angebot an leistbarer Kinderbetreuung derzeit fehlt", kritisierte der Landesgeschäftsführer der SPÖ-Kärnten Herbert Würschl und ergänzte: "Die heutige Aussendung seines Parteikollegen Jost zeigt, dass dieser Missstand selbst innerhalb der FPÖ offensichtlich bereits erkannt wird und die interne Diskussion um den Landesrat langsam lauter wird."

Eine flächendeckende, bedarfsgerechte und leistbare Kinderbetreuung für 1-3-Jährige ist nicht gegeben und nach dem Kindergarten lässt die Nachmittagsbetreuung für bis 14-Jährige ebenfalls völlig aus. "Dörfler behauptet immer es gäbe genügend Plätze und teilweise sogar eine Überversorgung, verschweigt dabei aber bewusst, dass viele der Plätze nur ein unzureichendes Halbtagsangebot bieten, sich die Betreuungsplätze in vielen Fällen nicht mit den Arbeitszeiten der Mütter vereinbaren lassen und einige Angebote nur für Wohlhabende leistbar sind", bekräftigte Würschl die Kritik der SPÖ: "Weiters darf man nicht vergessen, dass freie Betreuungsplätze in Unterkärnten einer Mutter in Oberkärnten nicht helfen."

Während die FPÖ nicht müde werde, das Kinderbetreuungsgeld als revolutionäre Familienleistung zu preisen, darf man nicht vergessen, dass Jörg Haider vor der Landtagswahl einen Kinderscheck mit über 5000 Schilling monatlich versprochen habe, dies bedeute, dass einige Mütter jetzt 10.000 bis 15.000 Schilling monatlich erhalten müssten, wenn sie zwei oder drei Kinder haben, so der SP-Landesgeschäftsführer. "Was die FPÖ als revolutionäre Leistung propagiert, ist in Wirklichkeit also nur ein gebrochenes Wahlversprechen", sagte Würschl und ergänzte: "Die wirkliche Revolution findet in jenen Ländern statt, wo Familien unterstützt werden und Kinder schon früh qualifizierte Betreuungsplätze zur Verfügung gestellt erhalten und nicht dort, wo Referenten sich auf Ankündigungspolitik und Schönrederei beschränken". (Schluss)

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