Eder: Vorstand soll Konzept zur Weiterentwicklung der ÖBB vorlegen - Kukacka soll Herumphilosophiererei lassen

Wien (SK) "Das Management der ÖBB soll endlich ein Konzept vorlegen, wie es mit der Bahn weitergehen soll. Alles andere als nützlich ist hingegen die 'Herumphilosophiererei' von Staatssekretär Kukacka, der von Woche zu Woche widerstreitende Vorschläge zur Reform der ÖBB vorlegt", sagte SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder Freitag in Reaktion auf eine Pressekonferenz von Kukacka. Offensichtlich würden dem Staatssekretär englische Verhältnisse vorschweben, wo die Staatsbahn zerschlagen wurde und seither neben Milliardenverlusten vor allem zu einem Sicherheitsrisiko geworden ist. ****

Ein klares Konzept für die ÖBB, solle von jenen vorgelegt werden, die etwas davon verstehen und das sei der Vorstand. Die Politik soll sich dabei weitgehend heraushalten, unterstrich Eder. "Die Arbeitnehmerfeindlichkeit Kukackas ist hinlänglich bekannt. Dass mit der Reduktion der Belegschaftsvertreter das Unternehmen saniert werden könne, ist wohl ein eher primitives Argument", sagte Eder zur Forderung Kukackas, die Zahl der Betriebsräte in den ÖBB zu reduzieren.

Abschließend hob Eder die Leistungsfähigkeit der Bundesbahnen hervor, denn im Güter- und Personenverkehr seien die ÖBB ein sehr modernes Unternehmen, das den Vergleich mit anderen Bahnunternehmen in Europa nicht zu scheuen brauche. (Schluss) ns

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