Bleckmann: Entlastung für Mittelstand und KMUs hat Vorrang

Wien, 2003-07-25 (fpd) "Die FPÖ begrüßt alle Initiativen, die sich über den Sommer Gedanken machen, wie man die Bürgerinnen und Bürger im Zuge einer weitreichenden Steuerreform entlasten kann. Hauptaugenmerk muss hier zunächst ausschließlich auf die Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen bzw. den Mittelstand sowie KMUs gelegt werden", erklärte heute FPÖ-Generalsekretärin Magda Bleckmann. ****

Ausdrücklich positiv wertete Bleckmann die Initiative des Kärntner Landeshauptmannes Jörg Haider, der mit seiner Plattform sicherlich zukunftsweisende Aspekte hinsichtlich einer weitreichenden Steuerreform in die Diskussion einbringen könne. Bleckmann: "Bereits am 1.1.2004 tritt die erste Etappe der Steuerreform in Kraft. Mit umfassenden Entlastungen für kleine und mittlere Einkommen sowie kleine und mittlere Unternehmen."

Eine Konjunkturbelebung könne nach Ansicht Bleckmanns, die sich hierbei von maßgeblichen Wirtschaftsexperten unterstützt sieht, in erster Linie nur durch eine Belebung des Konsums erfolgen. "Das bedeutet eine weitere Entlastung der Bezieher von kleinen und mittleren Einkommen - sprich des Mittelstandes - sowie der KMUs", sagte Bleckmann. Den Hebel bei der Großindustrie und -wirtschaft, anzusetzen halte Bleckmann für zutiefst verfehlt. Hier würde Geld an die Headquarters ins Ausland transferiert anstatt den Österreicherinnen und Österreichern zugute zu kommen. Eine Senkung des Höchststeuersatzes könne dann in einer nächsten Etappe angedacht werden. (Schluss)

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